• Pressemitteilung

27.01.2016

  • RMS begrüßt Vorschlag zur Werbezeitenregulierung in Nordrhein-Westfalen

Position von Radio als reichweitenstarkem Massenmedium im Werbemarkt nicht gefährdet

Aktuell wird im nordrhein-westfälischen Landtag über eine Änderung des WDR-Gesetzes und des Landesmediengesetzes Nordrhein-Westfalen beraten. Die Novellierung sieht vor, die Werbezeitenregelung für die WDR-Wellen nach dem NDR-Modell neu zu fassen.

RMS begrüßt die Ankündigung der Landesregierung in NRW, wie Florian Ruckert, Vorsitzender der RMS-Geschäftsführung erläutert: „Die NDR-Werbepraxis ist aus unserer Sicht ein Modell mit Augenmaß, das in fünf norddeutschen Bundesländern seit Jahren erfolgreich funktioniert, ohne dass die Gattung Radio hier Schaden genommen hätte. Wir kennen natürlich die Bedenken unserer Marktpartner bezüglich der schwindenden Werbemöglichkeiten im öffentlich-rechtlichen Hörfunk und begegnen ihren Argumenten mit belastbaren Fakten. Aus diesem Grund haben wir bereits vor einiger Zeit eine sorgfältige Marktanalyse durchgeführt, die belegt, dass Werbekunden auch nach der neuen Werbezeitenverteilung mit Kampagnen im Radio weiterhin hohe Nettoreichweiten in allen relevanten Zielgruppen erreichen werden. Denn Radio ist neben TV das einzige Massenmedium, in dem Werbekunden mit Kampagnen schnell hohen Werbedruck erzeugen können. Diese herausragende Qualität gewinnt im digitalen Zeitalter sogar noch an Bedeutung. Daher hat die Anwendung des NDR-Modells auf NRW keinen bedrohlichen Einfluss auf die Stellung von Radio im intermedialen Wettbewerb. Sie bietet aber eine Optimierung der Schieflage im dualen System. Denn die aktuelle Werbepraxis bedroht mittelfristig die Existenz kleinerer Privatsender, deren wirtschaftliche Basis in Gefahr gerät. Mit dem Sterben dieser Angebote schwindet die Programmvielfalt und damit auch die Werbemöglichkeiten.“