• Media Lexikon

Wissenswertes, Hörenswertes, Mediarelevantes. - Die grundlegenden Begriffe rund um das Thema Audio von A-Z. Für Ergänzungen oder Anregungen mailen Sie uns einfach unter: media@ rms.de

Fachbegriff der Woche:

Simulcast

Die gleichzeitige und inhaltlich identische Übertragung von ursprünglich analogen Audioinhalten im Internet bezeichnet man als Simulcast. Alle relevanten deutschen UKW-Sender sind ohne räumliche Begrenzung als Simulcast im Web zu empfangen. Die Übertragung erfolgt durch komprimierte Audiodateien. Ableger von UKW-Stationen, die nur über das Internet verbreitet werden, sind keine Simulcasts, sondern Online-Only-Sender.

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A

  • Abverkauf
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    Abverkauf

    Gemeint ist der Absatz an den Endverbraucher, bzw. Konsumenten. Absatz kann demnach ein mögliches Marketingziel einer abverkaufsorientierten Werbekampagne sein. Ist das Marketingziel die Steigerung des Abverkaufs, so werden die Werbemittel gern durch Preis-, Rabatt- oder Aktionshinweise gestaltet.

  • Abverkaufswerbung
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    Abverkaufswerbung

    Klassische Abverkaufswerbung zielt darauf ab, den Absatz beworbener Produkte, bzw. des beworbenen Einzelhändlers gezielt zu steigern. Dies geschieht im Normalfall durch die Kommunikation besonderer Kaufanreize.

  • AC: Adult Contemporary
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    AC: Adult Contemporary

    Kernzielgruppe: 25-49 Jahre.
    Popmusikstandards der letzten Jahrzehnte bis heute mit einer starken Orientierung am breiten Massengeschmack: melodisch geprägt, leicht durchhörbar, drei oder vier Titel ohne Unterbrechung, mit kurzer, positiv verlaufender Moderation und Information nur in kurzen Serviceberichten. Zur Hörerbindung, das gern in Verbindung mit aufwendigen Spielaktionen. Variationen des AC: Oldie-Based AC, Soft AC, Current-Based/Hot AC.

  • Ad Management
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    Ad Management

    Ad Management bezeichnet den Prozess der Kampagnensteuerung: von der Buchung über das Handling während der Laufzeit bis hin zum abschließenden Reporting. Für das Ad Management von Online-Werbekampagnen ist ein AdServer notwendig.

  • AdImpression
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    AdImpression

    Den einzelnen Aufruf eines Werbemittels von einem AdServer bezeichnet man als AdImpression. Die genaue Zahl der Ausspielungen des Werbemittels wird im AdServer protokolliert. In Verbindung mit weiteren Leistungswerten (Klicks, Leads, Sales, Orders) ergibt sich so ein Wert für die Conversion: die Effizienz des Werbemittels und des Kanals. Im Bereich Online Audio entspricht eine Ad Impression der vollständigen Ausspielung eines Audiospots auf dem genutzten Endgerät. Dabei werden nur vollständig durchgehörte Spots abgerechnet.

  • AdServer
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    AdServer

    Ein AdServer ist ein physischer Server oder eine auf einem physischen Server installierte Software. Der AdServer liefert die bei ihm eingebuchten Werbemittel über die an ihn angeschlossenen Kanäle (Apps, Websites, Streams) aus. Darüber hinaus misst ein AdServer die Auslieferungen des Werbemittels und Werte wie Klicks und Leads.

  • AE-Provision
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    AE-Provision

    Die AE-Provision (Annoncen-Expedition) ist eine Agenturvergütung, die von werbungtragenden Medien für vermittelte Aufträge an Werbeagenturen gezahlt wird. Im Normalfall beträgt die AE 15% vom Kundennetto.

  • Affinität
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    Affinität

    Affinität bezieht sich auf den Anteil einer Zielgruppe an der Nutzerschaft eines Mediums. Gemessen im Verhältnis zum Anteil der jeweiligen Zielgruppe an der Gesamtbevölkerung. Formel: Reichweite des Senders in der Zielgruppe (absolut) geteilt durch Reichweite des Senders in der Gesamtbevölkerung (absolut) x 100 = Affinität in %

  • Affinitätsindex
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    Affinitätsindex

    Mit dem Affinitätsindex wird das relevante Verhältnis von Affinität zum Anteil der Zielgruppe an der Gesamtbevölkerung bezeichnet und definiert. Formel: Affinität in % geteilt durch Anteil der Zielgruppe an der Gesamtbevölkerung in % x 100 = Affinitätsindex

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  • ag.ma
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    ag.ma

    Die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse e.V. (ag.ma) ist ein Joint Industry Committee, also ein Zusammenschluss von Medien (aus den Bereichen Radio, TV, Publikumszeitschrift, Tageszeitung, Online, Plakat), Agenturen und Werbungtreibenden. Ziel der ag.ma ist die Dokumentation der Leistung von Werbeträgern: intermedial wie intramedial. Die hierzu durchgeführte Untersuchung ist die Media-Analyse.

  • AGOF
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    AGOF

    Die Arbeitsgemeinschaft Online Forschung e.V. (AGOF) ist ein Zusammenschluss von Online-Vermarktern. Ihre Aufgabe ist die langfristige Untersuchung von Nutzungsverhalten und Reichweiten der Online-Angebote. Die AGOF besteht aus den Bereichen Internet und Mobile und veröffentlicht regelmäßig die Leistungswerte der Angebote: in den Studien AGOF internet facts und AGOF mobile facts.

  • AGOF internet facts
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    AGOF internet facts

    AGOF internet facts ist eine monatlich erscheinende Markt-Media-Studie der AGOF, sie liefert eine umfassende Datenbasis für den Online-Werbemarkt. Der dort ausgewiesene, sogenannte Unique User ist die einheitliche Online-Reichweitenwährung der Online-Mediaplanung.

  • AGOF mobile facts
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    AGOF mobile facts

    AGOF mobile facts ist eine Markt-Media-Studie der AGOF, sie liefert die Planungsdaten zu den Mobile-Reichweiten und den Strukturen mobiler Angebote. Hinsichtlich Bedeutung und Qualität orientieren sich die mobile facts am Standard der AGOF internet facts.

  • AIDA-Formel
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    AIDA-Formel

    Zur Darstellung von Werbewirkung dient die AIDA-Formel. Sie bezeichnet die vier Phasen, die ein Kunde auf dem Weg zur Kaufentscheidung durchläuft. AIDA steht für Attention (Aufmerksamkeit erregen), Interest (Interesse wecken), Desire (Wünsche auslösen) und Action (Kauf bewirken).

  • Allonge
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    Allonge

    Die Allonge ist der Anhang an einen Basis-Werbespot mit wechselnden aktuellen Inhalten. In einer Allonge werden beispielsweise Händler- oder Bezugsadressen für das jeweilige Sendegebiet des ausstrahlenden Senders genannt.

  • Audio
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    Audio

    Der Begriff Audio ist Latein und bedeutet "ich höre". Im Sprachgebrauch umfasst Audio alles, was mit dem Hören zu tun hat. Audio-Medien sind somit alle Medien, die primär den Hörsinn ansprechen. Audio-Medien werden heutzutage deutlich weniger analog und immer häufiger digital gespeichert.

  • Audio+Display Ad
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    Audio+Display Ad

    Audio+Display Ads bezeichnen die Auslieferung von klickbaren Display Ads entweder synchron zu einem Pre-Stream oder zu einem In-Stream Audio Ad. Als Display Ads können standardisierte Formate wie Skyscraper, Superbanner, Wallpaper ebenso genutzt werden wie Sondergrößen. Dabei kann die Auslieferung direkt im Player erfolgen oder an unterschiedlichen Platzierungen auf einer Website. Sie ist stationär im Browser und in mobilen Radio-Apps möglich.

  • Audioeffekt
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    Audioeffekt

    Unter dem gemeinsamen Dach der Radioforschungsmarke Audioeffekt bündeln RMS und AS&S Radio ihre langjährige Marktforschungsexpertise. Audioeffekt analysiert und dokumentiert die starke wie individuelle Aktivierungskraft von Radio. Mit Analysen zu Effizienz und Effektivität ihrer Radiokampagnen liefert Audioeffekt den Unternehmen, Marken und Verbandsorganisationen wertvolles und aktuelles Wissen zur nachhaltigen Steigerung der Wirkung ihrer individuellen Kommunikation.

  • Ausfälle
    X

    Ausfälle

    Interviews, die im Rahmen einer repräsentativen Befragung nicht zustande kommen, obwohl sie in der Stichprobe vorgesehen sind, nennt man Ausfälle. Diese entstehen, wenn Befragte die Auskunft verweigern oder ausgewählte Personen nicht angetroffen werden.

  • Ausschöpfung
    X

    Ausschöpfung

    Die Ausschöpfung gibt im Rahmen einer Befragung an, inwieweit die geplante Stichprobe (Adressen oder Zielpersonen) erreicht wurde. Die Ausschöpfungsquote wird in % dargestellt.

B

  • Backloading
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    Backloading

    Backloading ist eine Form der Mediastrategie. Dabei wird eine Kampagne mit niedrigem Werbedruck gestartet, der dann kontinuierlich erhöht wird.

  • Backseller
    X

    Backseller

    Backseller ist ein gängiges Element zur Erinnerung an bereits Gehörtes und bezeichnet eine kurze Moderation zu einer Nachberichterstattung über eine Aktion. Diese kann auch unter Kundeneinbindung stattfinden: beispielsweise nach einer Gewinnspiel-Promotion, wenn der Gewinner im Nachhinein noch einmal on air zu hören ist.

  • Banderole Ad
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    Banderole Ad

    Das Banderole Ad legt sich wie ein bedrucktes Papier transparent über die Website. Im unmittelbaren Sichtfeld des Nutzers wird die digitale Banderole über die gesamte Breite des Site-Contents gewickelt. Beim Scrollen bewegt sie sich automatisch mit und sorgt so für höchste Aufmerksamkeit. Nach 15 sek. oder manuellem Klick reduziert sich das Werbemittel, anhand eines erneuten Klicks entfaltet sich das Banderole Ad wieder zu voller Größe.

  • Banner
  • Basis
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    Basis

    Die Basis einer Analyse ist die Anzahl der auswertbaren Interviews, bzw. Fällen. Die ma Radio basiert auf einer Basis von ~ 65.000 Fällen.

  • Belegungseinheit
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    Belegungseinheit

    Als kleinste Belegungseinheit bezeichnet man im Rahmen einer Radioplanung eine werbeführende Stunde eines Senders.

  • Below the line
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    Below the line

    Bezeichnung für Sonderwerbeformen, die in den klassischen Medien geschaltet, jedoch nicht nach Preisliste abgerechnet werden. Des Weiteren umfasst Below the line sämtliche Formen der Werbung, die nicht in den klassischen Medien geschaltet werden.

  • Benchmarking
    X

    Benchmarking

    Der kontinuierliche Vergleich von Produkten und Dienstleistungen, Prozessen und Methoden des eigenen Unternehmens mit denen des besten Konkurrenten. Ziel von Benchmarking ist das Schließen von Leistungslücken: gegenüber führenden, branchengleichen Unternehmen.

  • Bewegtbild
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    Bewegtbild

    Sobald Videos, bzw. audio-visuelle Spots als Werbemittel im Internet eingesetzt werden, spricht man von Bewegtbild-Werbung. Die Unterscheidung zwischen Bewegtbild und Display ist nicht trennscharf. Schließlich können Videos auch in Display-Werbemitteln wie Bannern eingesetzt werden. Für Bewegtbild-Werbung werden Spots wie in der TV-Werbung eingesetzt. Im Online-Audio-Bereich können sie sinnvoll als Pre-Stream-Ad eingesetzt werden. Voraussetzung für optimale Qualität sind hohe Übertragungsgeschwindigkeiten: im stationären Bereich gewährleistet mit DSL, im mobilen Bereich mit LTE oder UMTS.

  • BIK-Regionen
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    BIK-Regionen

    Entwickelt wurden die sogenannten BIK-Regionen von BIK Behrens + Aschpurwis. Dahinter steht die Gliederung Deutschlands in 753 Einheiten. BIK-Regionen bezeichnen die Einzugsbereiche, sozusagen die Kernstädte in Verflechtung mit ihren Umlandgemeinden. Grundlegend für die BIK-Regionen sind nicht Gemeinde-, Kreis- oder Landesgrenzen. Entscheidend ist das Mobilitätsverhalten der Menschen. Die Abgrenzung voneinander basiert auf der Ermittlung von Berufspendlerströmungen.

  • Brand Effekt
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    Brand Effekt

    Brand Effekt ist ein Modul von Audioeffekt, mit dem kampagnenbegleitende Werbewirkungsuntersuchungen für Radiokampagnen aller Branchen durchgeführt werden.. Brand Effekt belegt die Aktivierung von Radiokampagnen anhand kampagnenindividualisierter Werbewirkungsindikatoren: ob Markenbekanntheit, Werbeerinnerung, Markenimage, Relevant Set, Markenpräferenz sowie Verwendungs- und Kaufneigung. Dieser Nachweis wird nicht nur für den Radioeinsatz ausgewiesen. Je nach Media-Mix werden Kennzahlen im intermedialen Vergleich dargestellt. Diese Effektivitätsanalysen werden gemeinsam mit TNS Infratest durchgeführt.

  • Branded Content
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    Branded Content

    Eine Sonderwerbeform, bei der ein eigenes, individuell auf Kundenwünsche abgestimmtes Webradio produziert wird, bezeichnet man als Branded Content. Der Werbekunde wird zum Sender und kann sein Angebot sowohl auditiv als auch visuell branden. Ob Musik oder Wortbeitrag: die Inhalte werden exakt auf die Zielgruppe des Kunden abgestimmt.

    Synonyme: Corporate Radio

  • Breaks
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    Breaks

    Als Break bezeichnet man den Leistungsaufriss einer Werbekampagne auf  die Untergruppe  einer Zielgruppe, bzw. einer Gebietsbasis.

    Synonyme: Aufriss, Struktur

  • Briefing
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    Briefing

    Das Briefing ist die Grundlage einer Mediaplanung. Es beinhaltet die wesentlichen Informationen zu den Rahmenbedingungen wie Budget, Zeitraum, Zielgruppe sowie zu den Zielen der Mediaplanung und zur Ausgangssituation.

  • Browser
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    Browser

    Webbrowser, kurz Browser, sind Computerprogramme, die Websites darstellen, bzw. digitale Daten: vom Foto bis zum PDF-Dokument. Bekannte Browser sind etwa der Internet Explorer, Mozilla Firefox oder Google Chrome.

  • Brutto-Werbeaufwendungen
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    Brutto-Werbeaufwendungen

    Sämtliche Ausgaben für werbliche Zwecke sind Werbeaufwendungen. Die Brutto-Werbeaufwendungen in den klassischen Medien werden durch Nielsen Media Research erfasst. Somit werden Werbeaufwendungen in der Nielsen Werbestatistik ohne Abzug von Rabatten ausgewiesen.

    Synonyme: Brutto-Werbeinvestitionen

  • Bruttokontaktsumme
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    Bruttokontaktsumme

    In der Mediaforschung die in absoluten Zahlen ausgedrückte Gesamtheit, der von einem Werbemittel oder Werbeträger erzielten Kontakte mit den Zielpersonen. In der Bruttokontaktsumme sind auch die Mehrfachkontakte enthalten. So spiegelt die Zahl den gesamten Impact des Einsatzes eines Werbemittels wider.

  • Budget
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    Budget

    Das Budget bezeichnet den Geldbetrag, der für die gesamte Planung und Umsetzung einer Werbekampagne zur Verfügung steht.

    Synonyme: Etat

  • BVDW (Bundesverband Digitale Wirtschaft)
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    BVDW (Bundesverband Digitale Wirtschaft)

    Der Bundesverband Digitale Wirtschaft e.V. (BVDW) ist die Interessenvertretung für Unternehmen in den Bereichen interaktives Marketing, digitale Inhalte und interaktive Wertschöpfung. Aufgabe des Verbands: das Transparentmachen von Effizienz und Nutzen in digitalen Medien und somit die Förderung des Einsatzes des Kanals in Wirtschaft und Gesellschaft fördern. Die Fokusgruppe Audio des BVDW beschäftigt sich speziell mit den digitalen Audioangeboten.

C

  • CAPI
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    CAPI

    CAPI steht für Computer Aided Personal Interview. Bei der Befragungsmethode sucht ein Interviewer die ausgewählten Personen persönlich auf und bearbeitet mit ihnen gemeinsam den digitalen Fragebogen via Laptop. Das CAPI-Interview verbindet die Vorteile einer persönlichen Befragung (von der Motivation der zu befragenden Person bis hin zu Bildvorlagen) mit den Vorteilen der computergestützten Telefonbefragung (klare Führung durch den Fragebogen, direkte Datenverfügbarkeit). Die Datenübertragung zwischen Befragungsunternehmen und Interviewer erfolgt ebenfalls digital an den Zentralrechner.

  • Carry-Over-Effekt
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    Carry-Over-Effekt

    Der Carry-Over-Effekt bezeichnet die Verzögerung bei der Wirkung von Werbemaßnahmen. Die Werbewirkung entfaltet sich nicht nur im unmittelbaren zeitlichen Zusammenhang mit der Schaltung, sondern auch - oder ausschließlich - zu einem versetzten Zeitpunkt.

  • CASI
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    CASI

    CASI steht für Computer Aided Selfinstructed Interview. Bei dieser Befragungsmethode ist der Fragebogen digital abrufbar. Der Interviewpartner bearbeitet die Fragen allein und trägt seine Antworten direkt in den Computer ein.

  • CHR: Contemporary Hit Radio
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    CHR: Contemporary Hit Radio

    Kernzielgruppe: 14-24 Jahre, konsumfreudige, junge Menschen.
    Aktuelle, schnellere Charthits, begrenzte Playlist, Top 40. Keine Oldies, lange Musikstrecken, schnelle Titelrotation: Tophits werden täglich fünf- bis achtmal gespielt. Der Informationsanteil ist knapp, die Moderation dynamisch-aggressiv, gern witzig. Hinzu kommen viele Promotions und Gewinnspiele.Variationen des CHR: Dance-/Hit-Oriented CHR, Mainstream CHR, Euro-/German-Based CHR, Rock-Oriented CHR.

  • Claim
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    Claim

    In Verbindung mit dem Markennamen kommuniziert der Claim die Positionierung eines Unternehmens, das zentrale Markenversprechen oder auch das Alleinstellungsmerkmal einer Marke.

    Beispiel anhören
  • Comedy
    X

    Comedy

    Programmelemente einer Radiosendung mit dem Ziel, die Hörer durch den Einsatz von Komik an den Sender, bzw. das Programm zu binden. Comedy-Elemente sind meist fester Bestandteil im Sendeablauf. Comedy kann auch Bestandteil eines Moderationsstils sein.

    Beispiel anhören
  • Conversion / Click-Through-Rate (CTR)
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    Conversion / Click-Through-Rate (CTR)

    Conversion beschreibt die Effizienz eines Werbemittels. Dabei werden den ausgelieferten Werbemitteln auf einem Kanal die messbaren Erfolge (Anzahl der Klicks, Anzahl der Bestellungen, Anmeldungen auf einer Website) entgegengestellt. Die Click-Trough-Rate benennt die konkrete Zahl der Klicks auf ein Werbemittel im Vergleich zur Gesamtzahl der Auslieferungen.

    Synonyme: Click-Through-Rate (CTR)

  • Cookie
  • Cover-Spot
    X

    Cover-Spot

    Eine Werbeform im Radio, bei der Werbekunden im Werbeblock exklusiv die erste und letzte Platzierung erhalten. Die Spots bilden somit eine Audio-Klammer für den gesamten Werbeblock und sichern dem Kunden einen aufmerksamkeitsstarken Auftritt.

  • CpX / CpC / CpL / CpO
    X

    CpX / CpC / CpL / CpO

    CpX steht für Cost per X und beschreibt die Kosten, die für eine bestimmte Anzahl von zählbaren, durch Werbung indizierte Aktionen auf Nutzerseite entstehen. Diese Aktionen können Klicks (Click, Cost per Click, CpC), Leads (Registrierung eines Kunden, Cost per Lead, CpL) oder Orders (Bestellungen, Cost per Order, CpO) sein.

  • Crossmedia
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    Crossmedia

    Eine crossmediale Kampagne, kurz Crossmedia bezeichnet im Rahmen einer Kommunikationsmaßnahme die gezielte Ansprache über mehrere Medienkanäle. Dabei sind die Inhalte der Kampagne auf den gewählten Kanälen klar aufeinander abgestimmt. Das Ziel von Crossmedia sind höhere Werbewirkungseffekte. Crossmediale Werbeformen wie Audio+Display Ad sprechen die Nutzer mit den zwei Werbeformen Audiospot und Display-Banner an. Auch hier sind die Inhalte zweckmäßig aufeinander abgestimmt.

    Synonyme: Crossmedia-Kampagnen

D

  • DAB
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    DAB

    Digital Audio Broadcasting, kurz DAB ist ein digitaler Übertragungsstandard für den terrestrischen Empfang von Hörfunkprogrammen. Der Vorteil dieser Technik liegt in der geringen Störungsempfindlichkeit des Übertragungsweges. DAB sollte in Deutschland die Nachfolge von UKW antreten, konnte sich jedoch seit der Inbetriebnahme 1999 nicht durchsetzen. Der 2011 gestartete Nachfolgestandard DAB+ basiert auf einem anderen Komprimierungsverfahren und verspricht Störungsfreiheit auch bei erhöhter Reichweite.

    Synonyme: DAB+

  • Daytime
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    Daytime

    In der Radioplanung umfasst die Daytime alle Zeitschienen, die wochentags zwischen 10.00 und 16.00 Uhr belegbar sind.

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  • Display Advertising
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    Display Advertising

    Display ist ein Überbegriff für alle grafischen Werbeformen im Internet: ob Banner, Skyscraper, Pop-Up oder Layer-Ad. Während Bilder und Animationen überall zugerechnet werden, wird bei Video-Formaten, bzw. Bewegtbild noch differenziert. Da Videos auch in Banner und Skyscraper integriert werden können, gibt es hier keine scharfe Trennung.

  • DMB
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    DMB

    Digital Multimedia Broadcasting, kurz DMB baut auf den DAB-Standard auf und erweitert ihn mit audiovisuellen Inhalten. DMB versorgt Mobilgeräte mit Daten und ermöglicht Radio und Mobile-TV: via Satellit (S-DMB) oder über terrestrische Übertragung (T-DMB). DMB ist seit 2006 on air. In Deutschland wird dieser Standard derzeit jedoch nicht eingesetzt.

  • Docking-Station
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    Docking-Station

    Docking-Stations verbinden mobile elektronische Geräte mit stationären Geräten. Eine der häufigsten Anwendungen sind Docking-Stations für Smartphones: beispielsweise um Radio-Apps über stationäre Lautsprecher in gehobener Qualität zu hören.

  • Dreier-Index
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    Dreier-Index

    In der Mediaplanung wird der Dreier-Index zur Beurteilung von Werbeträgern verwendet. Er wird als Indexwert ausgegeben und ergibt sich aus der Addition der Indices von Reichweiten, Wirtschaftlichkeit (TKP) und Affinität.

  • Drivetime
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    Drivetime

    Drivetime ist ein Begriff aus der Radioplanung. Sie bezeichnet an Wochentagen die Zeitschienen zwischen 6.00 und 9.00 Uhr sowie von 16.00 und 18.00 Uhr. Berufstätige, die sich im Auto auf dem Weg zur Arbeit, bzw. auf dem Weg nach Hause befinden, werden in der Drivetime über das Radio optimal erreicht.

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  • DSL
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    DSL

    Digital Subscriber Line, kurz DSL bezeichnet verschiedene Übertragungsstandards für Daten über Kupferleitungen. Die Übertragungsraten von DSL liegen mit bis zu 1.000 Mbit/s (1.000.000 Kbit/s) deutlich über denen von ISDN (128 Kbit/s). Die klassischen Bandbreiten für Privatanwender liegen zwischen 6.000 Kbit/s (DSL6000) und 50.000 Kbit/s (VDSL).

    Synonyme: Digital Subscriber Line

  • Duales System
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    Duales System

    Das parallele Sendergebot von privatem Rundfunk und öffentlich-rechtlichem Rundfunk in Deutschland, nennt man duales System. Die Rahmenbedingungen für den ausgewogenen Mix werden über den Rundfunkstaatsvertrag und die Landesmediengesetze definiert.

  • Durchschnittskontakte
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    Durchschnittskontakte

    Der Begriff definiert die Durchschnittliche Anzahl der Kontakte mit einem Werbeträger pro erreichter Zielperson. Berechnet werden die Durchschnittskontakte nach der klassischen Formel: absolute Bruttoreichweite geteilt durch absolute Nettoreichweite.

    Synonyme: OTH

  • Durchschnittsstunde
    X

    Durchschnittsstunde

    In der Radioplanung ist die Durchschnittsstunde der Maßstab für die Senderauswahl. Eine Durchschnittsstunde bezieht sich dabei auf die kumulierte Spanne zwischen 6.00 und 18.00 Uhr, im Zeitraum Montag bis Freitag sowie Samstag oder Sonntag.

  • DVB
    X

    DVB

    Digital Video Broadcasting, kurz DVB bezeichnet ein technisch standardisiertes Verfahren zur Übertragung von digitalen Inhalten wie Radio oder TV. Anhand von Datenkompression ermöglicht das Verfahren, pro Sendekanal, bzw. Frequenz mehrere Programme zu übertragen. Die unterschiedlichen Übertragungswege können an den angefügten Kürzeln abgelesen werden: Das gängigste Format ist DVB-T (T steht für terrestrisch).

E

  • Eckplatzierung
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    Eckplatzierung

    Die prominente Platzierung von Werbespots innerhalb eines Werbeblocks an erster oder letzter Stelle nennt man Eckplatzierung.

  • Exklusiv-Block
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    Exklusiv-Block

    Ein Exklusiv-Block ist ein Werbeblock mit maximal drei Spots, in dem einer werbenden Marke, bzw. dem Unternehmen eine Branchenexklusivität zugesichert wird.

  • Exklusivhörer
    X

    Exklusivhörer

    Ein Radiohörer, der ausschließlich seinen Stammsender hört und somit durch keinen Konkurrenzsender erreicht werden kann, ist ein sogenannter Exklusivhörer.

  • Expandable
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    Expandable

    Expandierbare Werbemittel werden in der Display-Werbung eingesetzt. Bei der Mausbewegung über ein Online-Banner, Skyscraper oder Wallpaper breitet sich das Expandable großflächig über den Content auf der Website aus. So steht dem Werbungtreibenden zum einen mehr Fläche für kreative Botschaften zur Verfügung. Zum anderen erhöht sich so die Aufmerksamkeit für die Werbeaussage.

  • Externe Überschneidungen
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    Externe Überschneidungen

    Bei einer externen Überschneidung wird der Nutzer von verschiedenen Werbeträgern (verschiedenen Sendern oder auch anderen Werbeträgern) erreicht. Hierbei handelt es sich um eine Überschneidung der Nutzerschaft von mind. 2 unterschiedlichen Werbeträgern.

F

  • Face-to-Face-Interview
    X

    Face-to-Face-Interview

    Eine persönliche mündliche Befragung anhand von Karten- und Listenvorlagen, nennt man Face-to-Face-Befragung. Lange Zeit war sie die klassische Befragungsmethode der ma Radio. 1999 wurde diese Form des Interviews von CATI abgelöst.

  • Fallzahl
    X

    Fallzahl

    Die Anzahl der Interviews, die für eine Untersuchung durchgeführt werden bestimmt die Fallzahl. Bei der ma Radio beträgt diese ~65.000 Fälle.

  • Feldarbeit
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    Feldarbeit

    Die Durchführungsphase einer Erhebung wird durch  die sogenannte  Feldarbeit gekennzeichnet. Anhand des Fragebogens generieren die Interviewer - außer Haus oder telefonisch - die relevante Daten im Dialog mit den Befragten.

  • Flash-Layer
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    Flash-Layer

    Der Flash-Layer ist eine individuell gestaltete Flash-Animation, die sich über den Content einer Website legt. Sie kann vom Nutzer durch einen Button-Klick geschlossen werden.

  • Flatrate
    X

    Flatrate

    Im allgemeinen Sprachgebrauch bezeichnet Flatrate einen meist monatlichen Pauschalbetrag für die Nutzung von internetgebundenen Telekommunikationsangeboten via DSL-Anschluss oder Smartphone.

  • Flighting
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    Flighting

    Flighting beschreibt die Phasen einer Kampagne, den zeitlichen Einsatz der Maßnahmen. Flighting ermöglicht gezielte Budget-Streckungen über einen längeren Zeitraum. Abgestimmt auf das Wettbewerbsumfeld werden der Werbedruck und die Flight-Anzahl flexibel eingesetzt. Eine mögliche Strategie kann hier der Wechsel von werbeintensiven und werbeschwachen Phasen sein.

    Synonyme: Pulsing

  • Fokusgruppe Audio
    X

    Fokusgruppe Audio

    Die Fokusgruppe Audio ist eine von mehreren Fokusgruppen im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW). Ihr Ziel ist es, die Fachöffentlichkeit über die Gattung Online Audio zu informieren. Zwei Schwerpunkte sind die Etablierung der Gattung Online Audio im Online-Bereich sowie das Schaffen von Transparenz im Werbemarkt.

  • Formatradio
    X

    Formatradio

    Ein in allen Sendungen wiedererkennbares Erscheinungsbild eines Radioprogramms. Klassische Merkmale des Formatradios sind Musikstil und Moderation. Das Format richtet sich klar nach der Zielgruppe. Hier die 6 wichtigsten Radioformate:

    AC: Adult Contemporary
    • Kernzielgruppe: 25-49 Jahre.
    Popmusikstandards der letzten Jahrzehnte bis heute mit einer starken Orientierung am breiten Massengeschmack: melodisch geprägt, leicht durchhörbar, drei oder vier Titel ohne Unterbrechung, mit kurzer, positiv verlaufender Moderation und Information nur in kurzen Serviceberichten. Zur Hörerbindung, das gern in Verbindung mit aufwendigen Spielaktionen. Variationen des AC: Oldie-Based AC, Soft AC, Current-Based/Hot AC.

     
    CHR: Contemporary Hit Radio

    • Kernzielgruppe: 14-24 Jahre, konsumfreudige, junge Menschen.
    Aktuelle, schnellere Charthits, begrenzte Playlist, Top 40. Keine Oldies, lange Musikstrecken, schnelle Titelrotation: Tophits werden täglich fünf- bis achtmal gespielt. Der Informationsanteil ist knapp, die Moderation dynamisch-aggressiv, gern witzig. Hinzu kommen viele Promotions und Gewinnspiele.
    Variationen des CHR: Dance-/Hit-Oriented CHR, Mainstream CHR, Euro-/German-Based CHR, Rock-Oriented CHR.

    Rock-/Album-Oriented Rock (AOR)
    • Zielgruppe: 18-34 Jahre, männlich.
    Ein musikintensives Format mit breiter, rockorientierter Playlist sowie ein fester Prozentsatz mit Titeln von noch weniger bekannten Künstlern. Gern auch Kombinationen mehrerer Rockmusikrichtungen. Dazu Nachrichten und Informationen mit untergeordneter Bedeutung.
    Variation von Rock: Classic Rock, Hard/Heavy Rock, Soft Rock.

    Oldies
    • Kernzielgruppe: über 40 Jahre, Junggebliebene.
    Eine gute Mischung aus internationalen und nationalen Oldies und Evergreens von 1950 bis 1980. Ergänzt durch eine harmonische, zurückhaltende Moderation und eine sehr geringe Promotionaktivität.

    UC: Urban Contemporary
    • Kernzielgruppe: 18-34 Jahre, jung, konsumfreudig, trendorientiert.
    Im Fokus stehen rhythmusorientierte, „Black Music“-Titel von Lovesongs bis Discomusik und House. Dazu stets gutgelaunte Moderation, oft von DJs. Nachrichten sind eher unbedeutend, dafür eher Trendberichte und Szeneinformationen plus viele Promotions und Verlosungen.
    Variationen von UC: Dance, Black Music, Soul/Funk.

     
    Melodie-Schlager
    • Kernzielgruppe: 40-60 Jahre, durchschnittlich konservativ.
    Eine Mischung aus melodiebetonten, deutschen Schlagern von 1950 bis heute, Evergreens und volkstümlicher Musik. In Kombination mit einer dezent freundlichen, eher konservativen Moderation für einen reichweitenstarken Hörerkreis mit extrem hoher Verweildauer und hoher Promotionaktivität zwecks langfristiger Hörerbindung.
    Variationen von Melodie-Schlager: Arabella, deutsche Schlager, Volksmusik.

  • Frequency Capping
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    Frequency Capping

    Das Frequency Capping bezeichnet die Steuerung der Häufigkeit, mit der ein einzelner Internetnutzer mit einem bestimmten Werbemittel in Kontakt kommen soll bzw. kommt. So kann das Absinken der Akzeptanz einer Werbekampagne rechtzeitig verhindert werden, was durch zu häufige Anzeige, bzw. Ausspielung des gleichen Werbemittels möglich ist.

  • Frequenzen
    X

    Frequenzen

    Die Anzahl der Schaltungen, mit der die ausgewählten Zeitschienen im Rahmen einer Radioplanung belegt werden nennt man Frequenzen.

  • Frontloading
    X

    Frontloading

    Frontloading ist eine Form der Mediastrategie. Hierbei startet eine Kampagne mit hohem Werbedruck. Anschließend folgt eine Phase, bei der sich der Werbedruck stetig verringert.

  • Funkplanungskalender
    X

    Funkplanungskalender

    Der Funkplanungskalender besteht aus dem Feiertagskalender und der Kombiübersicht. Der Feiertagskalender gibt einen Überblick über Feiertage und werbefreie Tage bei allen von RMS vermarkteten Sendern. Einen schnellen Einblick in die Angebotskombinationen von RMS gewährleistet die Kombiübersicht.. Der Kalender ist praktischer Bestandteil des RadioXpert Planungstool.

    Funkplanungskalender 2014

G

  • Gelegenheitshörer
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    Gelegenheitshörer

    Gelegenheitshörer bezeichnet einen Wert auf Basis der Hörer-gestern-Daten. Als Gelegenheitshörer gilt, wer an ein bis drei Werktagen (Montag-Samstag) den selben Sender hört.

  • General ID
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    General ID

    Zu Beginn der Sendestunde kündigt der Moderator in der General ID die Highlights der nächsten Stunde an. Beispielsweise eine Promotionaktion oder besondere Musiktitel.

    Beispiel anhören
  • Geodaten
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    Geodaten

    Konsumdaten, die sich auf die jeweiligen Regionen beziehen, nennt man Geodaten. Damit werden Landkarten erstellt, die das Konsumverhalten der Einwohner detailliert visualisieren. Auf Basis von Geodaten lassen sich Werbekampagnen regional gezielt aussteuern.

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  • Gewichtete Fälle
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    Gewichtete Fälle

    Die Gewichtung von Fällen ist notwendig, wenn im Rahmen einer Befragung die Gruppenstruktur der Befragten nicht der Struktur der Grundgesamtheit entspricht. Bei der Gewichtung unterscheidet man zwei Stufen: Transformation und Redressement.

    Bei der Transformation wird die unterschiedliche Auswahlchance der Befragten in Mehrpersonenhaushalten durch einen Faktor ausgeglichen. Ebenso für disproportionale Stichprobenanlagen und weitere für die Befragung notwendige Merkmale. Beispielsweise die Anzahl der Telefonnummern, über die ein Haushalt bei CATI erreichbar ist.

    Beim Redressement erfolgt eine Angleichung an die Sollstruktur der Grundgesamtheit. Die Zusammensetzung einer Interviewgruppe entspricht bei der Befragung nur selten der Gruppenzusammensetzung, die abgebildet werden soll. Durch unterschiedliche Gewichtung der einzelnen Fälle wird das Ungleichgewicht in der Gruppe ausgeglichen. Ziel ist es, dass die Gruppe der Interviewten repräsentativ für die Gruppe steht, die abgebildet werden soll. Die Sollverteilung orientiert sich dabei an amtlichen Quellen wie dem Mikrozensus.

  • GfK
    X

    GfK

    Gesellschaft für Konsumforschung, kurz GfK ist eines der wichtigsten Marktforschungsunternehmen der Welt. 1934 gegründet, ist GfK in unterschiedlichsten Ermittlungsbereichen aktiv: von Custom Research, über Retail & Technology, bis hin zu Consumer Tracking, Media und HealthCare. GfK ist das durchführende Institut für das Audioeffekt-Modul Sales Effekt.

  • GRP
    X

    GRP

    Gross Rating Point, kurz GRP definiert die Bruttoreichweite in Prozent. GRP ist die Maßeinheit für Werbedruck. Der GRP dient dazu, den Werbedruck von verschiedenen Planvarianten zu vergleichen.

    Formel: Nettoreichweite in % x Durchschnittskontake = GRP

    Synonyme: Gross Rating Point, Bruttoreichweite in %

  • GRP-Ausgleich
    X

    GRP-Ausgleich

    Der GRP-Ausgleich dient dazu, den Werbedruck einer Kampagne über verschiedene Gruppen gleichmäßig zu verteilen. In der Radioplanung wird der GRP-Ausgleich beispielsweise für alle Bundesländer durchgeführt. Reichweite und Kontaktdosis werden anhand der unterschiedlichen Senderauswahl und Spotverteilung angepasst. Ein optimaler GRP-Ausgleich weist pro Gebiet Indexwerte zwischen 90 und 110 aus.

  • GRP-Index
    X

    GRP-Index

    Der GRP-Index bewertet die Ausgewogenheit des Werbedrucks eines Mediaplans. Die GRP-Leistung des Gesamtplans wird gleich 100 gesetzt und die Leistung in den einzelnen Bundesländern in Relation zur Gesamtleistung dargestellt. Ein otpimaler Wert für den GRP-Index liegt zwischen 90 und 110.

  • Grundgesamtheit
    X

    Grundgesamtheit

    In der Media- und Marktforschung bezeichnet die Grundgesamtheit die Menge aller Personen, auf die sich eine Untersuchung bezieht. In der ma Radio beträgt die Grundgesamtheit Deutschsprachige 10+.

H

  • Hook-Promo
    X

    Hook-Promo

    Eine Hook-Promo ist ein vorproduziertes Sendeelement. Sie umfasst drei Musiktitel, die aktuell auf einem Sender gespielt werden und als herausragende Beispiele für dessen Musikfarbe stehen.

    Beispiel anhören
  • Hördauer
    X

    Hördauer

    Die Hördauer ist eine Kennzahl aus den Hörer-gestern-Daten und bezeichnet die pro-Kopf-Zeit, die ein Mensch (zwischen 5.00 und 24.00 Uhr) durchschnittlich mit Radiohören verbringt. Die Hördauer kann für Sender und Regionen ausgewiesen werden. Formel: Summe der gehörten Viertelstunden geteilt durch die Gesamtanzahl der Befragten (Hörer und Nichthörer) = Hördauer.

  • Hörer
    X

    Hörer

    Hörer ist ein zentraler Begriff der Radioforschung und zugleich ein sehr weit gefasster: Er kann sich auf die Menge der Nutzer eines Senders in den letzten zwei Wochen, an einem durchschnittlichen Tag oder in einer bestimmten Stunde oder anderen Zeiteinheiten beziehen.

  • Hörer gestern
    X

    Hörer gestern

    Die ma Radio unterscheidet zwischen den Daten auf Basis des Hörer gestern und Daten auf Basis der p-Werte. Zu den Hörern gestern zählen alle Personen, die im Tagesablauf während mindestens eines vorgegebenen Zeitabschnitts (15 min.) ein Radioprogramm gehört haben. Die Hörer-gestern-Daten heißen auch Originärdaten. Hier handelt es sich um die Daten nach Transformation und Redressement - vor Ermittlung von Nutzungswahrscheinlichkeiten. Die Hörer-gestern-Daten bieten nur vergangenheitsbezogene Aussagen zum Hörverhalten. Für zukunftsgerichtete Radioplanungen können sie nicht genutzt werden und sind von der ag.ma nicht zur allgemeinen Nutzung freigegeben.

  • Hörer pro Durchschnittsstunde
    X

    Hörer pro Durchschnittsstunde

    Der Hörer pro Durchschnittsstunde entspricht dem Mittelwert aller Hörer zwischen 6.00 und 18.00 Uhr im Zeitraum Montag bis Freitag, Samstag oder Sonntag.

  • Hörer pro Tag
    X

    Hörer pro Tag

    Der Wert bezieht sich auf die kumulierte Nettoreichweite aller werbeführenden Stunden zwischen 5.00 und 24.00 Uhr. Beim Hörer pro Tag handelt es sich um einen Wert aus dem p-Werte-Bestand. Das Äquivalent im Hörer-gestern-Datenbestand ist die Tagesreichweite.

    Synonyme: HpT

I

  • Image
    X

    Image

    Image ist die Gesamtheit aller Vorstellungen und Einstellungen, die Menschen gegenüber einem Produkt, einer Marke, einem Unternehmen oder einem Medium haben.

  • Imagewerbung
    X

    Imagewerbung

    Imagewerbung zielt darauf ab, das individuelle Profil oder Bild von Unternehmen oder Produkten beim Konsumenten zu formen, bzw. positiv zu beeinflussen.

  • IMAS PsychoMeter
    X

    IMAS PsychoMeter

    Das IMAS PsychoMeter ist ein Instrument zur Überprüfung von Werbemitteln.. Als standardisiertes Pre- und Post-Testinstrument zur Überprüfung von Radiospots wird es von IMAS International  angeboten. Im Vier-Wochen-Rhythmus wird die Effizienz von 20 aktuellen Radiospots untersucht. Die Parameter hierfür sind Durchsetzungskraft, bzw. Aufmerksamkeitsstärke (Impact) und inhaltliche Wirkung (Resonanz).

  • Impact
    X

    Impact

    Impact ist ein vieldeutiger Begriff, der die Wirkung und den Erfolg von Kommunikation bei den entsprechenden Zielgruppen bezeichnet. Im Mediabereich bezieht sich Impact auf die Werbewirkung von Werbespots im Radio oder TV. Innerhalb des IMAS PsychoMeters wird der Begriff als Indikator für Aufmerksamkeitsstärke und Durchsetzungskraft eines Radiospots im Vergleich zu anderen Radiospots genutzt.

  • In-Car-Entertainment
    X

    In-Car-Entertainment

    In-Car-Entertainment ist der Überbegriff für technische Produkte, die in Pkw und anderen Fahrzeugen installiert sind, um audio- und audiovisuelles Entertainment zu liefern. Hierzu zählen auch Navigationssysteme. In-Car-Entertainment-Geräte können auch den Zugang zum Internet herstellen (via Smartphone) und auf diese Weise Online-Audio-Angebote im Fahrzeug nutzbar machen.

  • In-Stream Audio Ad
    X

    In-Stream Audio Ad

    In-Stream Audio Ads sind Spots, die im laufenden Audio-Stream platziert werden. Sie können unterschiedlich lang sein, jedoch nicht länger als 60 sek., gängig sind 15 bis 30 sek. In-Stream Audio Ads sind für sich alleinstehende Spots, sogenannte Single Ads, alternativ werden sie im Werbeblock mit weiteren Spots platziert. Technisch können Spots verwendet werden, die auch in UKW-Programmen eingesetzt werden. Eine Auslieferung ist sowohl stationär als auch mobil über Radio Apps möglich.

  • Index
    X

    Index

    Der Index beschreibt Faktoren wie Affinität und GRP im Verhältnis zum Durchschnitt (= 100). Ein Indexwert größer 110 bedeutet, dass ein Merkmal überproportional ausgeprägt ist.

  • Infomercial
    X

    Infomercial

    Informercial setzt sich zusammen aus Information und Commercial. Bezeichnend hierfür ist ein längerer Werbespot, der als unterhaltender Beitrag aufbereitet ist, redaktionell anmutet, jedoch erkennbar für das Produkt eines Kunden wirbt.

  • Integrierte Kommunikation
    X

    Integrierte Kommunikation

    Integrierte Kommunikation umfasst die internen und externen Kommunikationsinstrumente eines Unternehmens. Ziel ist es, ein einheitliches und konsistentes Erscheinungsbild des Unternehmens bei den relevanten Zielgruppen zu erzeugen. Unabhängig davon, welcher Kommunikationskanal genutzt wird.

  • Intermedial
    X

    Intermedial

    Einen Vergleich zwischen verschiedenen Mediakategorien nennt man intermedial.

  • Interne Überschneidungen
    X

    Interne Überschneidungen

    Zu internen Überschneidungen kommt es, wenn Hörer einen einzelnen Radiosender zu unterschiedlichen Zeiten nutzen und so mit verschiedenen Sendungen in Kontakt kommen.

  • Interstitial
    X

    Interstitial

    Im klassischen Online-Bereich bezeichnet ein Interstitial eine Werbeform, die während des Besuchs einer Website als Unterbrechung eingeblendet wird. Die Werbung wird vor dem Aufbau der Website angezeigt und gibt nach eingestellter Zeit die gewünschte Seite frei. Im mobilen Bereich erscheint ein Interstitial nach dem Öffnen einer App oder mobilen Website.

  • Intramedial
    X

    Intramedial

    Einen Vergleich innerhalb einer Mediakategorie nennt man intramedial.

  • Intro
    X

    Intro

    Intro bezeichnet ein akustisches Eröffnungselement für einen Programmpunkt: ob Aktion, Rubrik oder Spot. Häufig wird im Intro ein Kunde mit seiner Marke platziert und erhält auf diese Weise eine enge Anbindung an das Programm.

    Beispiel anhören

    Synonyme: Opener, Bumper

  • Inventar
    X

    Inventar

    Im Online-Bereich bezeichnet der Begriff Inventar die Zahl der maximal verfügbaren Ausspielungen eines Werbemittels in einem bestimmten Zeitraum. Beispielsweise können bei 1.000 Streamstarts eines Webradios 1.000 Pre-Stream Ads ausgeliefert werden. Das Inventar besteht also aus 1.000 Pre-Stream Ads. Durch Capping und Targeting kann sich das Inventar eines Angebots verringern.

  • Involvement
    X

    Involvement

    In der Marktforschung bezieht sich der Begriff Involvement auf Produktinteresse und Produktrelevanz. Grundsätzlich wird davon ausgegangen, dass ein Werbemittel der Zielgruppe besser gefällt, wenn sie an dem beworbenen Produkt, bzw. an der beworbenen Dienstleistung interessiert sind. Im Umkehrschluss heißt das: Je größer das Desinteresse, desto geringer die ausgelöste Zustimmung. Das Involvement wirkt sich in drei Aspekten des Konsumentenverhaltens aus: Es beeinflusst die Aufnahmebereitschaft für Informationen über ein Produkt, es wirkt sich auf die Extensivität des Entscheidungsprozesses aus und es beeinflusst die Intensität der Einstellung zu einer Marke.

J

  • Jingle
    X

    Jingle

    Eine kurze und prägnante Tonfolge oder Melodie als akustische Erkennung eines Radiosenders, einer Marke oder eines Unternehmens nennt man Jingle. In einigen Punkten ist ein Jingle vergleichbar mit einem Audiologo. Jingles sind jedoch deutlich länger und sind meist kombiniert mit einem gesungenen Text.

    Beispiel anhören

K

  • Kampagnendauer
    X

    Kampagnendauer

    Der Gesamtzeitraum, in dem für ein Produkt oder Unternehmen geworben wird.

    Synonyme: Laufzeit

  • Klassik
    X

    Klassik

    Klassik kann sowohl in Verbindung mit Medien als auch mit Werbung verwendet werden. Unter den klassischen Medien versteht man die traditionellen Medien Radio, TV, Tageszeitung, Publikums- und Fachzeitschrift sowie Plakat. Klassische Werbemaßnahmen werden in den klassischen Medien nach Preisliste in standardisierten Formaten, bzw. werbeführenden Stunden eingekauft und platziert.

  • Kombinationen
    X

    Kombinationen

    Mehrere Sender, die in einem Angebot zusammengefasst werden, bilden eine Kombination. Da die Sender innerhalb einer Kombination rabattiert sind, bietet die Belegung einer Kombi einen wirtschaftlichen Vorteil.

  • Kommunikationsziele
    X

    Kommunikationsziele

    Kommunikationsziele definieren, was mit einem Kommunikationskonzept und den vorgesehenen Kommunikationsmaßnahmen erreicht werden soll. Kommunikationsziele können unterschiedlicher Natur sein: den Absatz eines Produkts steigern, die Bekanntheit oder das Image eines Produkts, bzw. Unternehmens verbessern.

  • Kontaktchance
    X

    Kontaktchance

    Die Wahrscheinlichkeit, mit  seinen Werbemitteln die Zielgruppe zu erreichen, bezeichnet man als Kontaktchance.

  • Kontakte
    X

    Kontakte

    Die Kontakte geben die Anzahl, bzw. Summe aller Kontakte aller Personen mit einem Medium oder mehreren Medien an. Kontakte werden absolut (Mio./Tsd.) oder als Prozentwert (GRP) ausgewiesen. Bei Mehrfachbelegung eines Mediums oder mehrerer Medien werden die einzelnen Kontakte ohne Berücksichtigung interner oder externer Nutzerüberschneidungen addiert. Ein Rückschluss wie oft einzelne Personen erreicht werden, ist hierbei nicht gegeben.

    Synonyme: Brutto-Reichweite

  • Kontaktklassen
    X

    Kontaktklassen

    Die Zusammenfassung von Hörern zu Gruppen mit identischer Kontakthäufigkeit bezeichnet man als Kontaktklassen.

    Synonyme: Kontaktverteilung

  • Kumulation
    X

    Kumulation

    In der Mediaforschung und Mediaplanung ist Kumulation ein Synonym für interne Überschneidungen. Mit jeder weiteren Schaltung eines Spots wächst die Nettoreichweite, also die Zahl der mindestens einmal erreichten Personen. Kurz: Kumulation ist der Reichweitenanstieg infolge von mehreren Werbemitteleinsätzen in einem Werbeträger.

  • Kundennetto
    X

    Kundennetto

    Ein Begriff zur Kostenberechnung ist das Kundennetto. Die Formel zur Errechnung lautet: Bruttokosten - Tarifrabatt = Kundennetto.

    Synonyme: Einfachnetto

L

  • Landesmedienanstalten
    X

    Landesmedienanstalten

    Die Aufsichtsbehörden aller privaten Funk- und Fernsehsender umfassen deutschlandweit 15 Landesmedienanstalten. Ihre Hauptaufgabe liegt in der Lizenzierung der privaten Funk- und Fernsehsender sowie in der Kontrolle zur Einhaltung der Programmgrundsätze.

  • Landesmediengesetze
    X

    Landesmediengesetze

    Die Landesmediengesetze dienen der gesetzlichen Regelung des privaten Rundfunks. In Deutschland ist diese Regelung Ländersache. Daher gelten in den verschiedenen Bundesländern unterschiedliche Landesmediengesetze. So gibt es in einigen Ländern nur landesweite Radiosender und in anderen Bundesländern Sender bis auf Kreisebene. Die Einhaltung der Landesmediengesetze kontrollieren die Landesmedienanstalten.

  • Layer Ad
    X

    Layer Ad

    Ein Werbemittel, das sich über den Content einer Website legt und vom Nutzer per Klick geschlossen werden kann, ist ein Layer Ad. Die Größe ist variabel und reicht vom Standard-Banner-Format bis zu individuellen Maßen, die große Teile der Website bedecken. Layer Ads sind einerseits sehr aufmerksamkeitsstark, andererseits auch penetrant und zudem nicht überall standardisiert einsetzbar. Für die Einbindung von spezieller Animation nutzt man den sogenannten Flash-Layer.

  • Leistungswerte
    X

    Leistungswerte

    Im Rahmen einer Mediaplanung sind Leistungswerte entsprechende Kennzahlen zur Bewertung der Leistungsstärke eines Mediums. Die drei relevantesten Leistungswerte der Radioplanung sind Reichweite, TKP und OTH.

    Synonyme: Facts

  • Livereader
    X

    Livereader

    Unter einem Livereader versteht man das Bewerben eines Events oder einer Promotion durch einen Moderator live on air. Dabei kann es sich um Werbung für eine Senderaktion mit Kundeneinbindung handeln, um Nachrichten oder den Inhalt der nachfolgenden Sendung.

    Synonyme: moderativer Teaser, Liveteaser, Livepromo, moderativer Teaser

  • LTE
    X

    LTE

    Long Term Evolution, kurz LTE bezeichnet den Mobilfunkstandard der vierten Generation, dem Nachfolger von 3G (UMTS). Im Vergleich zur maximalen Datenrate von UMTS mit 42 Mbit leistet LTE derzeit bis zu 300 Mbit. Der LTE-Nachfolger heißt LTE Advanced: mit bis zu 1.000 Mbit pro Sekunde ist das ein Vorstoß in die Regionen von Glasfaserverbindungen.

M

  • ma
    X

    ma

    Die ag.ma führt im Auftrag ihrer Mitglieder die Media-Analyse (ma) durch. Aufgabe ist es, die Leistung von Werbeträgern sowie den Umfang und die Struktur ihrer Nutzerschaften zu messen. Die Daten dienen primär der Media- und Marketingplanung. Die in der ma ermittelten und veröffentlichten Daten sind die Werbewährung Deutschlands und werden im sogenannten Partnerschaftsmodell erhoben. Das bedeutet: Die Daten der einzelnen Tranchen werden mit dem jeweils medienadäquaten Erhebungsmodell getrennt erhoben. Im Rahmen der ma Intermedia werden diese zusammengefügt. Und ermöglichen intermediale Planungen. Die Abwicklung der ma wird durch die Media Micro Census, kurz MMC übernommen, einem Tochterunternehmen der ag.ma.

    Synonyme: Media-Analyse

  • ma Audio
    X

    ma Audio

    Die ma Audio gibt, wie die ma Radio, Auskunft über die Reichweite bzw. die Hörerschaft von Werbeträgern. Dargestellt werden die Nutzungswahrscheinlichkeiten der Hörer der ausgewiesenen Sender, Channels und darauf basierenden Kombinationen. Hierbei handelt es sich um klassische Angebote, Online-Audio-Angebote und konvergente Angebote.Die ma 2015 Audio ist die erste Berichterstattung der agma, die Webradionutzungsdaten mit  demografischen Merkmalen ausweist und somit für Zielgruppenplanung nutzbar macht. Auf dieser Ebene nimmt die ma Audio für sich in Anspruch, die Werbereichweite der klassischen Angebote mit den darüber hinausgehenden Werbemöglichkeiten der Online-Audio-Angebote (z.B. Pre-Stream Audio Ads) auf Zielgruppenebene vergleich- und berechenbar zu machen. Infolgedessen lassen sich erstmals Radio-Konvergenzangebote auf Netto-Reichweitenniveau darstellen, unter Berücksichtigung der  Überschneidung beider Werbemöglichkeiten.

  • ma Intermedia
    X

    ma Intermedia

    Die ma Intermedia ermöglicht gemeinsame Werbeträger-Planungen der Medientranche Hörfunk, TV, Tageszeitung, Publikumszeitschrift, Plakat und ab 2014 auch Online. Der Datensatz der ma Intermedia wird über Fusionen gebildet: Die separat erfassten Daten werden in einer übergreifenden Datei zusammengeführt. Basis hierfür sind gemeinsame, in allen Tranchen gleichermaßen erhobene Informationen.

    Synonyme: Intermedia

  • ma Radio
    X

    ma Radio

    Im Rahmen der ma Radio wird die Radionutzung der deutschen Bevölkerung gemessen. In zwei Erhebungswellen - Herbst und Frühjahr - werden in einem rollierenden Feldmodell rund 75.000 CATI-Interviews geführt. Die Radionutzung wird dabei über ein stufenweises Befragungssystem erhoben. Von der Bekanntheit des Senders bis zur Nutzung am Vortag sowie der Häufigkeit der Nutzung in einer normalen Woche, geben die Befragten Auskunft zu ihrem Radionutzungsverhalten: nach Sendern, Uhrzeiten, Tagen. auf Basis dieser Daten wird zweimal im Jahr - März und Juli - Nutzungsdaten, Zielgruppenmerkmale, Reichweiten für private und öffentlich-rechtliche Sender und Kombinationen veröffentlicht. Die Daten der ma Radio sind die Währungsgrundlage der Gattung Radio und werden für die Media- und Marketingplanung genutzt.

  • ma Trend
    X

    ma Trend

    Der ma Trend ist das Onlinetool der RMS zum schnellen Abrufen detaillierter Senderreichweiten und  TKPs   über verschiedene Zielgruppen. Zusätzlich finden sich hier Informationen zu Kernzielgruppe, Musikformat und Hörerstruktur eines Senders. Am ma-Veröffentlichungstag stehen die Daten im direkten Vergleich zur vorherigen ma ab 9:15 Uhr zur Verfügung.

  • Markenbekanntheit / Produktbekanntheit
    X

    Markenbekanntheit / Produktbekanntheit

    Die Marken- bzw. Produktbekanntheit gibt den prozentualen Anteil der Personen einer Zielgruppe an, die eine Marke oder ein Produkt kennen. Ermittelt wird diese Bekanntheit durch eine Erhebung. Dabei unterscheidet man die aktive (= ungestützte, spontane) Markenbekanntheit, ohne Vorlage der Marken oder Produkte und die passive (= gestützte) Marken- oder Produktbekanntheit - durch Markennennung oder Vorlage.

  • Markendreiklang
    X

    Markendreiklang

    Sympathie, Verwendung. Der Markendreiklang wurde von Gruner + Jahr geprägt und kommt in Studien des Verlagshauses zur Anwendung. Hinter dem Markendreiklang steht die These, dass nur die Marken, die den Menschen bekannt und sympathisch sind, die Chance haben, gekauft zu werden. Somit hat Werbung die klare Aufgabe, die Bekanntheit und die Sympathiewerte einer Marke zu steigern, um letztendlich den Kauf zu aktivieren.

  • Marketing
    X

    Marketing

    Im Prinzip umfasst das Marketing alle Maßnahmen, die das Ziel der Umsatzförderung begünstigen. Die Aufgabe des Marketings besteht somit darin, Güter und Dienstleistungen, die ein Unternehmen erstellt, mithilfe von bestimmten absatzpolitischen Maßnahmen wie Werbung an den Konsumenten zu bringen. Marketing bedeutet zudem die Ausrichtung des Unternehmens am Markt. Hier ist Marketing kein Funktionsbereich des Unternehmens, eher richtungsweisend für den gesamten unternehmerischen Entscheidungsprozess. Marketing bedeutet also auch: Das Finden und Erfinden von Problemen sowie deren Bewusstmachung und das Anbieten von Lösungen unter Erzielung von Gewinn.

  • Marketingziele
    X

    Marketingziele

    Marketingziele leiten sich aus den Unternehmenszielen ab. Sie bestimmen den angestrebten Zustand, der durch den Marketing-Mix - also den Einsatz absatzpolitischer Instrumente - erreicht werden soll. Dabei gibt es quantitative und qualitative Marketingziele. Quantitative Ziele können in konkreten Zahlen ausgedrückt werden, beispielsweise Umsatzsteigerung. Qualitative Ziele hingegen können die Steigerung von Images und Bekanntheit sein, ebenso wie die Optimierung von Kundenbindung und Vertrauen.

  • Markt-Media-Analysen
    X

    Markt-Media-Analysen

    Konsumentenbefragungen, in denen Daten zum Medienkonsum und Konsumverhalten erhoben werden, nennt man Markt-Media-Analysen. Diese sind als sogenannte Single-Source-Untersuchung angelegt.  Eine bekannte Markt-Media-Analyse ist die VuMA.

  • Marktanteil
    X

    Marktanteil

    Der Marktanteil gibt an, wie groß der prozentuale Anteil der Hördauer eines Senders ist, gemessen an der Hördauer aller Sender. Die Formel lautet: Hördauer eines Senders geteilt durch Hördauer aller Sender mal 100 = Marktanteil in %.

  • Marktforschung
    X

    Marktforschung

    Marktforschung ist die systematische Sammlung, Analyse, Aufbereitung und Interpretation von Daten über den Markt, inklusive Medien und Konsumenten und dessen Beeinflussungsmöglichkeiten. Sinn und Zweck ist die Informationsgewinnung für effiziente Marketingentscheidungen.

  • Mediaanalyse
    X

    Mediaanalyse

    Die Mediaanalyse ist eine Untersuchung, die auf Basis von repräsentativen Befragungen Daten zu Nutzern und Reichweiten von Werbeträgern ermittelt. Die erhobenen Daten sind grundlegend für die Mediaplanung. Die Mediaanalyse für das Radio ist die ma Radio.

  • Mediamix
    X

    Mediamix

    Der Mediaeinsatz von mehreren Mediakategorien (Hörfunk, Print, TV, Plakat, Kino, Online) im Rahmen einer Werbekampagne ist der Mediamix. Darüber hinaus werden bei der Zusammenstellung des Mediamix die Aufgaben der einzelnen Kategorien definiert und das zeitliche Zusammenspiel festgelegt. So erhöhen Mediamix-Kampagnen die Reichweite und erzeugen Multiplying-Effekte.

  • Mediaplanung
    X

    Mediaplanung

    Die Mediaplanung umfasst den Prozess der Auswahl und Belegung von Medien, bzw. Werbeträgern, um eine Werbebotschaft optimal in der Zielgruppe zu kommunizieren. Grundlegend für eine gezielte Mediaplanung sind 5 wesentliche Faktoren: Budget, Zielgruppe, Zeitraum der Kampagne, Zielgebiet und Kommunikationsziele des Kunden.

  • Mediaselektion
    X

    Mediaselektion

    Mediaselektion ist die Auswahl von Werbeträgern im Rahmen einer Mediaplanung: selektiert nach Leistungswerten.. Die wichtigsten Kriterien zur Mediaselektion in der Radioplanung sind Reichweite, Wirtschaftlichkeit (TKP) und Affinitätsindex.

  • Mediastrategie
    X

    Mediastrategie

    Die Mediastrategie bestimmt, mit welchen Mitteln und auf welchen Kommunikationswegen die Mediaziele erreicht werden sollen. Sie umfasst die Selektion der Medien, das Budget, die Zielgruppe, zeitliche Schwerpunkte, die Werbedruckverteilung und die Regionalität.

  • Mediaziele
    X

    Mediaziele

    Die Mediaziele leiten sich ab aus den Kommunikations- und Marketingzielen. Sie lassen sich in den Mediakennziffern Reichweite, Durchschnittskontakte, Affinität und TKP darstellen. Alle vier Ziele sind nur selten miteinander zu vereinbaren. Idealerweise sollte im Vorfeld der Planung festgelegt werden, welches Mediaziel als Hauptziel anvisiert wird.

  • Mediengattung / -Kategorien
    X

    Mediengattung / -Kategorien

    Die große Gruppe der Werbeträger wird in unterschiedliche Gruppen unterteilt. Zu den wichtigsten Medienkategorien zählen Radio, Tageszeitung, Zeitschrift, TV, Plakat und Online.

  • Melodie-Schlager
    X

    Melodie-Schlager

    Kernzielgruppe: 40-60 Jahre, durchschnittlich konservativ.
    Eine Mischung aus melodiebetonten, deutschen Schlagern von 1950 bis heute, Evergreens und volkstümlicher Musik. In Kombination mit einer dezent freundlichen, eher konservativen Moderation für einen reichweitenstarken Hörerkreis mit extrem hoher Verweildauer und hoher Promotionaktivität zwecks langfristiger Hörerbindung.Variationen von Melodie-Schlager: Arabella, deutsche Schlager, Volksmusik.

  • MeW (Mobile enabled Websites)
    X

    MeW (Mobile enabled Websites)

    Mobile enabled Websites bezeichnen speziell für das Surfen auf mobilen Endgeräten konzipierte Online-Angebote.

  • Microsite
    X

    Microsite

    Microsites sind individuell für Werbekunden gestaltete, redaktionelle Unterseiten innerhalb der Website eines Werbeträgers. Zur Steigerung des Traffics auf der Microsite finden Verlinkungen oftmals bereits auf der Startseite einer Website statt. Radiosender und Audioanbieter nutzen Microsites gern im Rahmen von On-Air-Promotions. Die Nutzer erhalten dort zusätzliche Informationen zu beworbenen Produkten oder zu Gewinnspielen.

  • Mobile
    X

    Mobile

    Im Gegensatz zur stationären Audionutzung kommen im mobilen Bereich flexibel einsetzbare Empfangsgeräte zum Einsatz. Im digitalen Bereich sind das Smartphones und Tablets. Radio bzw. Audio ist bereits seit den 50er Jahren mobil: Transistorradios als auch Ghettoblaster sind analoge mobile Endgeräte und obwohl es fix montiert ist, zählt auch das Autoradio dazu. Die digitalen mobilen Endgeräte ermöglichen die Nutzung von Audio-Angeboten, primär über Radio-Apps. Häufig gibt es über sie auch einen Zugang zum UKW-Angebot. Radio-Apps bieten zudem visuelle Werbemöglichkeiten im Audio-Umfeld.

  • Modelling
    X

    Modelling

    Als Modelling werden ökonometrische Modellansätze bezeichnet, die auch in der Werbewirkungsforschung durchgeführt werden. Ziel ist es, eine zu erklärende Variable (Umsatz, Absatz, Werbeerinnerung) durch den Beitrag verschiedener anderer Variablen (Werbeausgaben für Radiowerbung, Distribution, Preisveränderung) im Zeitablauf darzustellen. Mit einem Modelling-Verfahren kann insbesondere der Zusammenhang zwischen Werbeaufwendungen und Markterfolg untersucht werden.

  • Monomediale-Kampagne
    X

    Monomediale-Kampagne

    Monomediale Kampagnen sind Werbekampagnen, die nur in Werbeträgern einer Medienkategorie geschaltet werden.

  • Morningshow
    X

    Morningshow

    Die Morningshow ist ein bei fast allen Radiosendern anzutreffender Bestandteil des Programms. Aufgrund ihrer Positionierung in den Stunden mit der höchsten Reichweite, ist die Morningshow von zentraler Bedeutung für Sender und Werbetreibende.

    Beispiel anhören
  • Motivsplit
    X

    Motivsplit

    Wenn für eine Kampagne verschiedene Motive eingesetzt werden, spricht man von einem Motivsplit. Der Split kann sowohl bei Sendern als auch innerhalb von Kombis durchgeführt werden. Motivsplits erlauben dem Webetreibenden eine deutlich fokussiertere Ansprache der Zielgruppe.

  • Multimedia
    X

    Multimedia

    Multimedia bezeichnet das Zusammenwirken von verschiedenen - meist digitalen -Medientypen aus Text, Bild, Grafik, Ton, Animation, Video. Die multimedialen Inhalte werden in der Regel auf dem Computer zusammengefügt und abgespielt.

  • Multiplying-Effekt
    X

    Multiplying-Effekt

    Der Multiplying-Effekt bezieht sich auf sogenannte Mixkampagnen. Er besagt, dass sich bei der Nutzung unterschiedlicher Kommunikationskanäle die Wirkung einzelner Maßnahmen nicht addiert, sondern multipliziert.

  • Music-on-Demand
    X

    Music-on-Demand

    Auf Musik-on-Demand-Plattformen können Hörer aus einem umfangreichen Repertoire gezielt nach einzelnen Musiktiteln suchen und sich diese direkt anhören. Außerdem können sie individuelle Playlists erstellen. Die Nutzung ist entweder kostenfrei, aber werbefinanziert oder kostenpflichtig und werbefrei.

  • Musikformat
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    Musikformat

    Das Musikformat ist eines der wichtigsten Wiedererkennungsmerkmale eines Radiosenders. Ausgerichtet nach der Zielgruppe definiert es, welche Titel in welcher Zusammensetzung wie häufig gespielt werden. Siehe auch: Formatradio.

N

  • Netto-Netto
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    Netto-Netto

    Der Begriff zur Kostenberechnung definiert sich über die Formel: Bruttokosten - Tarifrabatt - AE-Provision = Netto-Netto.

    Synonyme: Zweifachnetto, Agenturnetto

  • Nettoreichweite
    X

    Nettoreichweite

    Die Anzahl der Personen, die durch einen Werbeträger mindestens einmal erreicht werden, bezeichnet man als Nettoreichweite. Doppel- und Mehrfachkontakte werden dabei nicht berücksichtigt. Die Formel: Kontakte geteilt durch Durchschnittskontakte.

  • Nielsen Ballungsräume
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    Nielsen Ballungsräume

    Die Nielsen Ballungsräume wurden vom amerikanischen Marktforschungsinstiut ACNielsen entwickelt. Bezeichnet werden damit Regionen, die mindestens 1 Mio Einwohner umfassen und in denen mehr als 1.000 Einwohner pro km2 leben. Nielsen Ballungsräume zeichnen sich durch eine besonders hohe Kaufkraft aus.

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  • Nielsen Gebiete
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    Nielsen Gebiete

    Die Nielsen Gebiete bezieht sich auf die Gliederung Deutschlands durch das amerikanische Marktforschungsinstitut ACNielsen in insgesamt acht Teilgebiete: Nielsen 1-7 (inkl. Nielsen 3a und 3b). Die ursprüngliche Einteilung in fünf Gebiete für Westdeutschland, stammt aus den 50er Jahren mit dem Ziel, vergleichbare Wirtschaftsregionen zu definieren. 1990 wurden die Nielsen Gebiete auf die neuen Bundesländer ausgeweitet.

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  • Nielsen Media Research
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    Nielsen Media Research

    Nielsen Media Research, kurz NMR ist weltweit eines der führenden Medienforschungsunternehmen. Nielsen Media Research gründete sich aus Schmidt & Pohlmann (S & P) die 1979 durch die NMR-Muttergesellschaft The Nielsen Company übernommen wurde. NMR beobachtet und definiert die Bruttowerbeinvestitionen in den klassischen Medien als auch in den Medien Direct Mail, Online, Kino, At-Retail und Transport-Media. Die Zahlen sind deutschlandweit die Kennzahlen für Werbespendings. Monatlich werden sie in der Nielsen Werbestatistik veröffentlicht.

    Synonyme: NMR

  • Nielsen R3-Analyse
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    Nielsen R3-Analyse

    In Kooperation mit Nielsen wurde dieser Ansatz zur Evaluierung von regionalen Radiokampagnen für schnelldrehende Konsumsgüter (FMCG) konzipiert. Das Handels-Panel von Nielsen bildet die Basis und umfasst landesweit rund 1.000 Handelsunternehmen, in denen die Abverkäufe produktgenau durch die Registrierung an den Scannerkassen gemessen werden. Das Panel ist repräsentativ angelegt: für Unternehmen des klassischen LEH, Lebensmittel-Einzelhandel, mit einer Verkaufsfläche über 400 qm sowie alle mit Nielsen kooperierenden Discounter. Die Nielsen R3-Analyse berechnet anhand einer multivariaten Regressionsanalyse valide den Effekt einer regionalen Radiokampagne auf den Abverkauf des beworbenen Produkts. Um den Effekt einer Radiokampagne zu berechnen werden die Geschäfte, die das beworbene Produkt verkaufen, in Test- und Kontrollgebiet aufgeteilt. Das Testgebiet umfasst alle Geschäfte, in dem die Radiokampagne ausgestrahlt wird. Das Kontrollgebiet beinhaltet alle Geschäfte außerhalb des Testgebietes. Um Spill-over-Effekte auszuschließen, werden Geschäfte angrenzender Gebiete ausgeschlossen. Auf dieser Basis wird  das multivariate Regressionsmodell für das Produkt errechnet, wobei Radio durch den erzeugten Werbedruck während der Testwochen (GRP) einfließt. Zudem werden Einflussfaktoren wie Preis- und Promotionaktivitäten berücksichtigt sowie saisonbedingte und shopspezifische Effekte anderer Werbemedien.

  • Nielsen ScanTrack Pharma
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    Nielsen ScanTrack Pharma

    In Kooperation mit Nielsen wurde dieser Ansatz zur Evaluierung von regionalen Radiokampagnen für OTC-Pharma und Gesundheitsprodukte konzipiert. Das Apotheken-Panel von Nielsen bildet die Basis und umfasst bundesweitweit 2.000 Apotheken, in denen die Abverkäufe produktgenau durch die Registrierung an den Scannerkassen gemessen werden. Unter Berücksichtigung der Kriterien Preisänderung, Preisaktion oder Distribution wird der  Effekt  der Radiowerbung auf die Abverkäufe mittels multivariater Regressionsanalyse valide berechnet. Dabei werden die Radio-GRP nach Bundesländern getrennt und als Stimulus für die jeweiligen Wochen in das ökonometrische Modell eingegeben.

  • Nielsen Werbestatistik
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    Nielsen Werbestatistik

    Die durch Nielsen Media Research erhobenen Bruttowerbespendings werden monatlich in der Nielsen Werbestatistik veröffentlicht. So lässt sich bis hin zur Werbeträgerebene nachvollziehen, welcher Werbekunde mit welchem Werbemittel für welchen Betrag zu welchem Zeitpunkt für welches Produkt geworben hat. Die Spendings werden nach Preisliste ermittelt. Rabatte und Absprachen zwischen Medien und Werbungtreibenden werden dabei nicht erfasst und ausgewiesen.

O

  • O-Ton
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    O-Ton

    Der Begriff O-Ton ist eine umgangssprachliche Abkürzung für Originalton. Gemeint ist das wörtliche Zitat, also die individuelle Aussage einer Person, die on air zu hören ist.

  • Off air
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    Off air

    Sämtliche Aktivitäten eines Radiosenders, die nicht über das Radioprogramm zu hören sind, sondern live vor Ort stattfinden, nennt man Off air. Das können Konzerte, Partys und Events aller Art sein. Off-air-Aktivitäten machen den Radiosender für seine Hörer auf eine weitere Weise erlebbar und tragen so zu einer stärkeren Hörerbindung bei.

  • Oldies
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    Oldies

    Kernzielgruppe: über 40 Jahre, Junggebliebene.Eine gute Mischung aus internationalen und nationalen Oldies und Evergreens von 1950 bis 1980. Ergänzt durch eine harmonische, zurückhaltende Moderation und eine sehr geringe Promotionaktivität.

  • On air
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    On air

    Alle Aktivitäten eines Radiosenders, die direkt über das Radioprogramm zu hören sind, bezeichnet man als On air.

  • On Air Promotions
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    On Air Promotions

    Ein redaktionelles Gewinnspiel, bei dem von Kunden zur Verfügung gestellte Preise ausgelobt werden, ist eine On Air Promotion. Auf das Gewinnspiel wird meist in moderativen Teasern oder vorproduzierten Trailern hingewiesen. Als werbliche Aussage erfolgt die Nennung des unterstützenden Werbetreibenden und dessen Claim.

  • Online Audio
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    Online Audio

    Online Audio bezeichnet die kontinuierliche Übertragung und direkte Wiedergabe von Audio-Datenströmen über Internet-Protocol-basierte Netzwerke. Hierzu zählen Web-Only-Sender, Simulcasts von UKW-Programmen, Personal Radios, User Generated Radios, Aggregatoren und Music-on-Demand-Dienste sowie Podcasts.


    Synonyme: Webradio, Internetradio, Online-Radio, Audio Digital

  • Online-Only-Sender
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    Online-Only-Sender

    Online-Only-Sender sind Angebote, die ausschließlich über das Internet empfangbar sind. Dazu gehören Submarken sämtlicher UKW-Stationen, die musikalische Themenstreams wie Pop, Rock oder Dance anbieten, als auch Webradios, die entweder einen einzelnen Stream bereitstellen oder ein Komplettpaket mit unterschiedlichen Programmen.

    Synonyme: Webcast

  • Outro
    X

    Outro

    Das Outro ist das akustische Schlusselement nach einem gelaufenen Programmpunkt oder Werbespot. Outros bieten Kunden die Möglichkeit, ihre Marke in das Programm einzubinden.

    Beispiel anhören

    Synonyme: Closer, Stinger

  • Overspill
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    Overspill

    Mit Overspill werden Kontakte innerhalb der Hörfunkplanung bezeichnet, die außerhalb eines definierten Zielgebiets oder einer definierten Zielgruppe erreicht werden.

  • Öffentlich-rechtlicher Rundfunk
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    Öffentlich-rechtlicher Rundfunk

    Der öffentlich-rechtliche Rundfunk wurde in Deutschland nach dem 2. Weltkrieg von den Alliierten eingeführt. Aktuell umfasst das die Sender ARD (mit 9 Regionalsendern), ZDF, Deutschlandradio, Deutsche Welle und Spartenkanäle. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk wird überwiegend durch Rundfunkgebühren finanziert und zu einem kleinen Teil aus Werbeeinnahmen. Durch die Rundfunkgebühren soll die unabhängige Berichterstattung garantiert werden. Im Gegenzug lautet der Auftrag der öffentlich-rechtlichen Sender: die Gewährleistung einer medialen Grundversorgung für alle Bürger.

P

  • p-Werte
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    p-Werte

    Sogenannte p-Werte sind Wahrscheinlichkeitswerte. Das "p" steht für „Probability“, engl. Wahrscheinlichkeit. Basierend auf dem Mediennutzungsverhalten - ermittelt in den jeweiligen ma Tranchen - wird für jeden Interviewpartner die Wahrscheinlichkeit berechnet, wann und wie lange man mit einem zukünftigen Programm oder Medium Kontakt haben wird. So geht es beispielsweise darum, vorherzusagen, ob die Person bei Belegung eines Mediums mit zwei Spots oder Anzeigen auch mit der zweiten Buchung erreicht werden würde oder nur mit der ersten. Diese Wahrscheinlichkeit wird als p-Wert bezeichnet. Der p-Wert ist somit maßgeblich, um zu bestimmen wie viele Hörer mit einer Radiokampagne erreicht werden.

  • PageImpression
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    PageImpression

    Die Anzahl der Abrufe einer Website über einen Browser nennt man PageImpressions. Der Wert ist somit ein Index für die Nutzung einzelner Seiten innerhalb des Online-Angebots.

  • Panel
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    Panel

    Ein Panel besteht aus einer repräsentativen Auswahl von Personen oder Geschäften, bei denen über einen längeren Zeitraum hinweg Messungen oder Befragungen zu gleichen Themen in der gleichen Methode und zu den jeweils gleichen Zeitpunkte vorgenommen werden. Panels sind auf die Messung von Veränderungen hin optimiert.
    Beispiele: Haushaltspanel, Handelspanel, Verbraucherpanel, Fernsehzuschauerpanel.

  • Pay-off
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    Pay-off

    Pay-off bezeichnet das sogenannte Gewinnergespräch bei einer Kundenpromotion. Der Gewinner wird zunächst ermittelt und anschließend on air interviewt.

    Synonyme: Spielrunde

  • Performance
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    Performance

    Das Ziel von Performance Marketing im Online-Bereich ist die Generierung von messbaren Reaktionen oder Transaktionen des Nutzers. Hierbei kommen unterschiedliche technologische Werkzeuge zum Einsatz. In Zusammenwirkung mit einer performanceorientierten Ausspielung von Werbemitteln wird der Vermarkter, bzw. die ausspielende Website leistungsbezogen honoriert. Erfolgsbasierte Modelle sind: Cost per Click (CpC), Cost per Lead (CpL), Cost per Order (CpO).

  • Personal Radio
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    Personal Radio

    Personalisierte Radiodienste liefern ein auf den jeweiligen Nutzer zugeschnittenes Musik-Programm. Auf Basis des individuellen Nutzungsverhaltens erlernt die Radiosoftware die Geschmäcker und Stimmungen der User und empfiehlt daraufhin passende Inhalte. Das persönliche Nutzerprofil kann durch ein Bewertungssystem weiter verfeinert werden.

  • Podcast
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    Podcast

    Das Produzieren und Anbieten von Audio- und Video-Dateien on Demand über das Internet nennt man Podcasting. Das Kunstwort setzt sich zusammen aus den Wörtern iPod und Broadcasting. Podcasts werden über das Internet bezogen, beispielsweise über einen RSS-Feed.

    Synonyme: Podcasting

  • Pop-Up / Pop-Under
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    Pop-Up / Pop-Under

    Das Pop-Up ist eine Form der Display-Werbung, bei der das Banner in einem eigenen Browserfenster über der Seite auftaucht. Pop-Ups werden durch separates Klicken geschlossen. Sie sind aufmerksamkeitsstark wie Layer-Ads, werden von Nutzern jedoch häufig als störend empfunden. Um diese Werbeform zu unterbinden aktivieren viele Nutzer sogenannte Pop-Up-Blocker. Im Gegensatz zum Pop-Up wird das Pop-Under-Fenster im Hintergrund geöffnet und erst sichtbar, sobald das Browserfenster geschlossen wird.

  • Pre-Stream Audio Ad
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    Pre-Stream Audio Ad

    Pre-Stream Audio Ads sind Spots, die unmittelbar vor dem Start eines Audio-Streams ausgeliefert werden. Sie sind maximal 30 Sekunden lang, wobei 15 bis 20 Sekunden empfohlen werden. Pro Stream-Start wird üblicherweise ein Pre-Stream Audio Ad eingesetzt. Technisch können dabei Spots verwendet werden, die auch in UKW-Programmen eingesetzt werden. Eine Auslieferung kann stationär erfolgen oder auch mobil via Radio App.

  • Preis-Leistungs-Verhältnis
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    Preis-Leistungs-Verhältnis

    Das Preis-Leistungs-Verhältnis, kurz PLV informiert über die Wirtschaftlichkeit eines Mediums. Das klassische Parameter ist der TKP.

  • Presenting
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    Presenting

    Unter Presenting versteht man die ganz oder teilweise finanzielle Unterstützung einer Webradiosendung, einer Sendestrecke oder eines kompletten Webradios. Das Presenting ist vorproduziert und beinhaltet generell die Nennung des Kunden sowie dessen Claim. Der Presenting-Hinweis wird am Anfang und am Ende des unterstützten Inhalts platziert. Neben dem vorproduzierten Presenting sind auch live vom Moderator vorgetragene Nennungen gängig.

  • Primetime
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    Primetime

    Hörfunk bezeichnet  die Primetime den Zeitraum zwischen 6.00 und 10.00 Uhr (Montag bis Freitag). In dieser Zeit erzielen Radiosender die höchsten Reichweiten. Durch das unterschiedliche Hörverhalten am Wochenende verschiebt sich die Primetime am Samstag und Sonntag um mehrere Stunden nach hinten.

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  • Primärforschung
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    Primärforschung

    Die generelle Gewinnung neuer Daten erfolgt anhand einer Primärforschung. Den Informationsbedarf decken Erhebungen, die eigens für die Untersuchung konzipiert und durchgeführt werden. Die relevanten Daten und Informationen werden durch Befragungen, Beobachtungen oder Feldexperimente generiert.

  • Privatradio
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    Privatradio

    Unter Privatradio versteht man alle privatrechtlich organisierten und somit kommerziellen Hörfunkgesellschaften. Die privaten Rundfunksender finanzieren sich komplett durch ihre Werbeeinahmen. Das Privatradio ist eine Säule des dualen Systems. Gesetzliche Rahmenbedingungen für den privaten Rundfunk werden durch die Landesmediengesetze definiert. Zudem vergeben die Landesmedienanstalten die Lizenzen für den Sendebetrieb und beaufsichtigen diesen. Der private Rundfunk ist seit 1986 on air. Aktuell weist die ma Radio über 200 private Angebote aus.

  • Promotion
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    Promotion

    Eine Promotion hat das Ziel, den Absatz von Produkten zu fördern. Dies kann auf unterschiedlichen Ebenen realisiert werden. Die größte Außenwirkung erzielt eine Verbraucherpromotion, denn diese richtet sich direkt an den Konsumenten. Zur Verbraucherpromotion zählen Gewinnspiele, die Verteilung von Produkten oder Geschmacksproben sowie Sonderverkäufe. Dabei kann eine Promotion sowohl on air als auch off air veranstaltet werden.

  • Publisher
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    Publisher

    Publisher ist die englische Bezeichnung für Verleger und Herausgeber. Im Webradiobereich bezeichnet Publisher die Person, bzw. Gesellschaft, die für den Sendebetrieb finanziell und vor allem auch inhaltlich verantwortlich ist.

    Synonyme: Anbieter

R

  • Rabatt
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    Rabatt

    Bei klassischen Buchungen erhalten Agenturen und Werbungtreibende einen Preisnachlass, bzw. Rabatt gegenüber dem Listenpreis. Der Rabatt ist gestaffelt und abhängig von Umsatz oder Gesamtvolumen. Die Rabattstufen orientieren sich also anhand einer Umsatzstaffel an dem gebuchten Umsatz oder an der Menge der gebuchten Sekunden. Unterschieden wird dabei zwischen Cashrabatt (Nachlass auf Listenpreis) und Naturalrabatt (Nachlass in Form von kostenlosen Werbeplätzen/-zeiten).

  • Radio-Aggregator
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    Radio-Aggregator

    Radio-Aggregatoren bündeln eine Vielzahl von bestehenden Audio-Angeboten im Netz und sortieren diese nach Themen, Genres, Sprachen, Ländern. Auf diese Weise geben sie dem Nutzer eine klare Orientierung und erleichtern den Zugriff auf Audio-Inhalte.


    Synonyme: Aggregator

  • Radio-App
    X

    Radio-App

    Eine Applikation, kurz App bezeichnet unterschiedliche Arten von Anwendungssoftwares. In erster Linie sind Anwendungen für mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets gemeint. Die meisten Radiostationen bieten eine eigene App, über die das Programm gehört werden kann und zudem weitere Service-Leistungen zur Verfügung gestellt werden. Besonders verbreitet sind Apps von Aggratoren wie radio.de, über die tausende Radiosender gehört werden können.

    Synonyme: App

  • RadioXpert
    X

    RadioXpert

    Ein Planungstool zur professionellen Planung und Kalkulation von Radiokampagnen ist RadioXpert. Das Programm zeichnet sich durch eine anwenderfreundliche Nutzeroberfläche aus, die den Nutzer sukzessiv durch die einzelnen Arbeitsschritte führt. Neben den in der ma ausgewiesenen Angeboten sind auch die regionalen Hörfunksender zusammen in einem Programm planbar. Dabei veranschaulicht die visuelle Unterstützung durch Karten und Grafiken den Planungsprozess für den Nutzer. Zusätzlich gibt es zu allen Angeboten Informationen zu Zielgruppen, Formaten, Stammdaten.

  • Rangreihe
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    Rangreihe

    In der Mediaplanung unterstützt die Rangreihe die Selektion von geeigneten Werbeträgern und Werbestunden für eine Zielgruppe. Die Auswahl wird nach drei relevanten Kriterien vorgenommen: Reichweite, TKP, Affinität.

  • Real Time Bidding (RTB)
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    Real Time Bidding (RTB)

    Real Time Bidding, kurz RTB bezeichnet ein Verfahren, mit dem Werbungtreibende bei der Auslieferung von Werbemitteln - automatisiert und in Echtzeit - auf Werbeplätze im Internet bieten können: ob Websites, Apps oder Streams. Das Werbemittel des Höchstbietenden wird ausgeliefert, die unterlegenen Gebote werden nachrangig behandelt oder verworfen.

  • Recency Planning
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    Recency Planning

    Eine Mediastrategie der Reichweitenmaximierung ist Recency Planning. Diese wird häufig bei bekannten Produkten des täglichen Bedarfs (FMCGs) angewendet. Werbekontakte haben eine Erinnerungs- und Bestätigungsfunktion. Das Ziel des Recency Planning besteht also darin, möglichst viele potenzielle Käufer unmittelbar vor der Kaufentscheidung zu erreichen und auf das Produkt hinzuweisen und eine möglichst hohe Reichweite zu erzielen. Viele Wiederholungskontakte werden als Verschwendung angesehen.

  • Rectangle
    X

    Rectangle

    Als Rectangle bezeichnet man eine spezielle Form der Display-Bannerwerbung, die direkt in den Content-Bereich einer Website integriert wird.


    Synonyme: Content Ad

  • Redirect
    X

    Redirect

    Werbemittel, die auf einer Website ausgeliefert werden, müssen nicht auf dem Adserver gespeichert sein, der die Werbung für eine Website steuert. Vielmehr kann der Adserver über Redirects mit konkreter Adressangabe die Werbemittel beim Seitenaufruf von einem Drittserver abrufen und ausliefern. Das Reporting wird in diesem Fall sowohl auf dem Adserver selbst als auch auf dem Server nachgehalten, auf dem das Werbemittel gespeichert ist. Häufig handelt es sich hierbei um Adserver von Agenturen, die so jederzeit einen Überblick über ihre Kampagne haben.

  • Regionalplanung
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    Regionalplanung

    Die deutsche Radiolandschaft ist primär durch landespolitische Faktoren geprägt. Während einige Länder nur über landesweite Sender verfügen, können in anderen Ländern in beinahe jedem Stadt- und Landkreis Regionalsender empfangen werden. Zwischen diesen Extremen gibt es noch viele Mischformen: mit landesweiten Angeboten und vereinzelten Regionalsendern. Anhand von Regionalplanungen können viele Regionen durch Radio gezielt erreicht werden. Der Vorteil liegt darin, Zielgruppen ohne nennenswerte Streuverluste bei niedrigen Kosten zu erreichen.

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  • Reporting
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    Reporting

    Noch während eine online-basierte Werbekampagne läuft, kann ein Reporting erstellt werden. Dank des AdServers lässt sich zu jedem Zeitpunkt der Kampagne belegen, wie viele der gebuchten Werbemittelkontakte bereits generiert wurden. Auch die Anzahl der Klicks auf das Werbemittel kann direkt erfasst werden. Beides unterstützt das Kampagnenmanagement im Rahmen des AdManagements. Zudem bildet das Abschlussreporting die Basis bei der Abrechnung von Display- und Online-Audio-Kampagnen.

  • Response
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    Response

    Response nennt man die direkte Reaktion eines potenziellen Kunden auf eine Werbemaßnahme. Direkte Reaktionen können beispielsweise der Besuch einer beworbenen Homepage sein, der Besuch eines Geschäfts, die Teilnahme an einem Gewinnspiel oder auch der Kauf eines beworbenen Produktes. Es können jedoch auch Reaktionen hervorgerufen werden, die zwar durch die Werbemaßnahme ausgelöst wurden, die sich aber nicht auf das beworbene Produkt, sondern beispielsweise auf ein anderes Produkt, eine Nachfrage zu einem getätigten Kauf oder sonstige reaktionsfremde Aktionen beziehen. Insofern ist die Response zwar ein früher, aber nicht endgültiger Indikator für den Erfolg einer Werbeaktion.

  • Retargeting
    X

    Retargeting

    Im Online-Marketing bezeichnet Retargeting ein Verfolgungsverfahren. Die Besucher einer Website oder eines Webshops werden markiert und anschließend beim Besuch anderer Websites mit gezielter Werbung erneut angesprochen. Ziel des Verfahrens ist es, einen Nutzer, der bereits ein Interesse für eine Website oder ein Produkt gezeigt hat, wiederholt mit Werbung für diese Website oder das Produkt zu konfrontieren. Auf diese Weise werden sowohl die Werberelevanz als auch die Klick- und Conversion Rate gesteigert.

  • Return on Investment (kurzfristiger)
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    Return on Investment (kurzfristiger)

    Der kurzfristige Return on Investment gibt an, wie viel Zusatzumsatz ein investierter Werbe-Euro unmittelbar im Kampagnenzeitraum generiert hat. Bei einer etwaigen Schwäche der Kampagne ermöglicht die kurzfristige Betrachtung, eine Kampagne schneller zu optimieren.  Das Audioeffekt-Modul Sales Effekt ermittelt durch die angewendete spezielle Analysemethode den Anteil des Zusatzumsatzes, der ausschließlich auf die Radiowerbung zurückzuführen ist.

    Synonyme: Short Term Return on Investment, STROI

  • Return on Investment (langfristiger)
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    Return on Investment (langfristiger)

    Der langfristige Return on Investment weist nach, was eine Werbemaßnahme auch über mehrere Jahre an Zusatzumsatz bewirkt hat. Die Berechnung dieses Indikators basiert im Wesentlichen auf mathematisch abgeleiteten Annahmen über die Markentreue von Konsumenten in den jeweils betrachteten spezifischen Märkten und deren Übergangswahrscheinlichkeiten: von einem Zustand der Markentreue in einen höheren oder niedrigeren und mit den spezifischen Implikationen für den Kauf oder Nichtkauf einer bestimmten Marke. Ein langfristiger, von TV-Werbung bewirkter Return on Investment wird vom ROI-Analyzer ermittelt: auf Basis der geschätzten Netto-TV-Werbeinvestitionen.

  • Return on Investment / ROI
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    Return on Investment / ROI

    In der Werbewirkungsforschung werden zwei Arten von Return of  Investment, kurz ROI unterschieden: 1. der kurzfristige ROI, auch Short Term Return on Investment (STROI) genannt. 2. der langfristige ROI. Der Return on Investment gibt an, wie viel Zusatzumsatz ein investierter Werbe-Euro einer Werbemaßnahme generiert hat. Der Wert kann als Prozentwert ausgedrückt werden, wird jedoch meistens in Euro, bzw. Cent dargestellt. Diese Kennziffer der Werbewirkung ist deshalb definiert als zusätzlicher Umsatz in Euro dividiert durch die Werbeinvestitionen in Euro. Direkte Vergleiche zwischen ROIs für unterschiedliche Werbemedien können entweder nur auf Basis des kurzfristigen oder des langfristigen ROI durchgeführt werden. Zudem sollten sie ausschließlich auf Basis der Brutto-Werbeinvestitionen erfolgen. Schließlich gewähren unterschiedliche Werbemedien auch Rabatte in unterschiedlicher Höhe. Die Berücksichtigung dieser (nur schwierig valide zu ermittelnden) Rabatte verzerrt das Wirkungsverhältnis der Werbemedien zueinander. Audioeffekt dokumentiert mit Sales Effekt den kurzfristigen ROI für Brutto-Werbeinvestitionen im Radio.

  • Rock-/Album-Oriented Rock (AOR)
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    Rock-/Album-Oriented Rock (AOR)

    Zielgruppe: 18-34 Jahre, männlich.
    Ein musikintensives Format mit breiter, rockorientierter Playlist sowie ein fester Prozentsatz mit Titeln von noch weniger bekannten Künstlern. Gern auch Kombinationen mehrerer Rockmusikrichtungen. Dazu Nachrichten und Informationen mit untergeordneter Bedeutung.Variation von Rock: Classic Rock, Hard/Heavy Rock, Soft Rock.

  • RON
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    RON

    Bei einer Run-of-Network-Buchung, kurz RON findet eine Belegung über alle Werbeträger eines Portfolios, bzw. Portals statt. Das gilt für alle online-basierten Kampagnen – vom Display bis hin zu Online Audio.

  • RSS / Really Simple Syndication
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    RSS / Really Simple Syndication

    RSS Feeds haben den Zweck der einfachen und strukturierten Veröffentlichung von Änderungen sämtlicher Webangebote. Dies können Websites mit Nachrichten, Blogs oder Audio- und Video-Logs sein. Die Adressaten abonnieren einen Channel und werden mit kurzen Informationsblöcken über die geänderten, bzw. neuen Inhalte informiert. Die Bereitstellung der Daten im RSS-Format nennt man RSS-Feed.

  • Rundfunkstaatsvertrag
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    Rundfunkstaatsvertrag

    Der Rundfunkstaatsvertrag ist die Grundlage für die Rundfunkordnung in Deutschland. Die gesamtdeutsche Fassung wurde am 31.08.1991 durch die Ministerpräsidenten der Länder verabschiedet und löste den alten Rundfunkstaatsvertrag ab, der nur für die alten Bundesländer galt. Der Rundfunkstaatsvertrag wurde seitdem mehrmals geändert. Der 15. Staatsvertrag ist am 01.01.2013 in Kraft getreten. Der Rundfunkstaatsvertrag legt die Spielregeln für das Nebeneinander von privatem und öffentlich-rechtlichem Rundfunk im dualen System fest. So definiert er die Rahmenbedingungen für die Landesmediengesetze, welche die Rundfunkordnung in den einzelnen Bundesländern individuell festlegen.

S

  • Sales Effekt
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    Sales Effekt

    Sales Effekt ist ein Modul von Audioeffekt, mit dem kampagnenbegleitende Abverkaufsmessungen für Radiokampagnen aus den Bereichen FMCG, Lebensmittelhandel (LEH) und klassische Handelunternehmen durchgeführt werden. Sales Effekt erbringt den Effizienz-Nachweis von Radiokampagnen auf Basis des kurzfristigen Return on Investment. Diese Effizienz-Analysen werden mit dem renommierten Marktforschungsinstitut GfK durchgeführt, mit dem RMS und AS&S Radio bereits seit Jahren erfolgreich zusammenarbeiten. Radionutzung und Einkaufsverhalten werden aus einer gemeinsamen Quelle erhoben (Single Source Ansatz) und sind besonders aussagekräftig.

  • Schon mal gehört
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    Schon mal gehört

    „Schon mal gehört“ ist ein Begriff aus der ma Radio. Im ma Interview werden sämtliche Sender abgefragt, die der Interviewte „schon mal gehört“ hat. Die Liste der „schon mal gehörten“ Sender ist die Grundlage für alle weiteren Befragungen zur Radionutzung.

  • Segmentation
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    Segmentation

    Ein mathematisches Verfahren zur Errechnung von p-Werten ist die Segmentation. Dabei werden alle Befragten, die einen Sender in den vergangenen 14 Tagen gehört haben, anhand unterschiedlicher Kriterien wie Alter oder Schulbildung in Segmente unterteilt. Dieses Einteilen erfolgt so lange, bis sich homogene Gruppen mit ähnlichem Nutzungsverhalten herausbilden.

  • Sekundärforschung
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    Sekundärforschung

    Für die Sekundärforschung werden bereits vorhandene Daten für eine neue Fragestellung analysiert und basierend auf der Fragestellung neu aufbereitet. Ist das vorhandene Datenmaterial nicht ausreichend, muss direkt auf Primärforschung zurückgegriffen werden.

  • Service
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    Service

    Alle Sendeinhalte, die dem Hörer helfen oder ihn informieren sind kundenbindende Services. Einzelne Serviceelemente sind beispielsweise Verkehrsnachrichten, Wettervorhersagen und Veranstaltungshinweise, ebenso wie Pollenflugprognosen oder Warnungen vor Radarkontrollen.

    Hörbeispiel Service 1Hörbeispiel Service 2
  • Share of Advertising
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    Share of Advertising

    Der Share of Advertising, kurz SOA ist eine Größe zur Beurteilung des Werbedrucks einer Marke im Konkurrenzumfeld. Er benennt exakt den Prozentanteil, den die Werbeausgaben für die eigene Marke an den Gesamtwerbeausgaben des Produktsegments umfassen.

  • Share of Mind
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    Share of Mind

    Der Share of Mind, kurz SOM ist neben dem Share of Advertising (SOA) und Share of Voice (SOV) ein weiterer Index für Werbedruck. Während der SOA den Anteil der eigenen Werbeaufwendungen an den Gesamtaufwendungen misst und der SOV den Anteil der eigenen Kontakte an den Gesamtkontakten, definiert der Share of Mind den zielpersonenspezifischen Werbedruckanteil. Aufgrund der Nettobetrachtung der Kontakte pro erreichter Person integriert er die relevanten Kriterien - Reichweite, Kontakthäufigkeit und Kontaktverteilung - in Relation zu den Konkurrenzwerten.

  • Simulcast
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    Simulcast

    Die gleichzeitige und inhaltlich identische Übertragung von ursprünglich analogen Audioinhalten im Internet bezeichnet man als Simulcast. Alle relevanten deutschen UKW-Sender sind ohne räumliche Begrenzung als Simulcast im Web zu empfangen. Die Übertragung erfolgt durch komprimierte Audiodateien. Ableger von UKW-Stationen, die nur über das Internet verbreitet werden, sind keine Simulcasts, sondern Online-Only-Sender.

    Synonyme: Live-Stream

  • Single Source
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    Single Source

    Befragungen und Untersuchungen, die sich auf die Daten aus einer einzigen Quelle stützen, heißen Single Source. Bei Sales Effekt (Modul von Audioeffekt) wird ein Single-Source-Ansatz angewendet. Im Verbraucherpanel der GfK ( ConsumerScan) wird bei den Panelhaushalten der private Konsum für FMCG und Non-Food-Produkte gemessen und erfasst. Zudem wird auch die individuelle Radionutzung erhoben, um so Kaufakte und Radiokontaktwahrscheinlichkeiten aus einer Hand  zu generieren. Diese Daten bilden die Basis für die kampagnenbegleitenden Abverkaufsanalysen.

  • Single-Spot
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    Single-Spot

    Single-Spots sind Radiospots, die außerhalb der normalen Werbeblöcke geschaltet werden. Durch diese Alleinstellung sind sie besonders effektiv und begehrt.

  • Single-Tandem
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    Single-Tandem

    Ein Single-Tandem ist ein exklusiver und aufmerksamkeitsstarker Spot, der aus einem Spot plus Reminder besteht und ein Programmelement einrahmt. Single-Tandems werden außerhalb des klassischen Werbeblocks platziert.

  • Sinus-Milieus
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    Sinus-Milieus

    Eine alternative Art der Zielgruppendefinition, abseits soziodemografischer Merkmale sind die Sinus-Milieus. Laut dem Heidelberger Institut Sinus Sociovision prägen Lebensstile, Wertorientierungen und ästhetische Präferenzen, die Konsum- und Markenpräferenzen stärker als soziodemografische Gemeinsamkeiten. Zudem wird bei Sinus-Milieus auch die soziale Lage berücksichtigt. Insgesamt werden 10 Sinus-Milieus definiert. Diese werden in einer Matrix nach sozialer Lage und Grundorientierung geordnet. Auf diese Weise entstehen drei Gruppen, denen die einzelnen Sinus-Milieus zugeordnet werden.

    Sozial gehobene Milieus
    Bei den Sinus-Milieus unterscheidet man vier sozial gehobenen Milieus: das Konservativ-etablierte Milieu, das Liberal-intellektuelle Milieu, das Milieu der Performer und das  Expeditive Milieu.

    Milieus der Mitte
    Bei den Sinus-Milieus unterscheidet man drei Milieus der Mitte: die Bürgerliche Mitte, das Adaptiv-pragmatische Milieu und das Sozialökologisches Milieu.

    Milieus der unteren Mitte / Unterschicht
    Bei den Sinus-Milieus unterscheidet man drei Milieus der unteren Mitte: das Traditionelle Milieu, das Prekäre Milieu und das Hedonistische Milieu.

  • Skyscraper
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    Skyscraper

    Das Skyscraper ist ein klassisches Display-Werbemittel im speziellen Hochformat, das auf einer Website vorwiegend am rechten Bildschirmrand platziert ist.

  • Smart TV
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    Smart TV

    Smart TV, auch Hybrid-TV genannt, ist eine Bezeichnung für Fernsehgeräte mit Computer-Zusatzfunktionen, insbesondere Internet-Fähigkeiten. Smart TV-Geräte sind mit Zusatzschnittstellen ausgestattet wie USB, Netzwerk, WLAN und Speicherkarten. Eine der relevantesten neuen Zusatzfunktionen ist die interaktive HbbTV-Schnittstelle, die aus dem laufenden Programm den Zugriff auf Mediatheken ermöglicht.

    Synonyme: Connected TV

  • Smartphone
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    Smartphone

    Mobiltelefone, die zudem über eine Vielzahl von Computerfunktionalitäten verfügen, nennt man Smartphones. Ausgestattet mit einem großen, hochauflösenden Display können sie sich per mobiler (3G, LTE) oder stationärer (WLAN) Netzwerke mit dem Internet verbinden. Neben sämtlichen Medienabspielfunktionen können anhand von Radio-Apps auf den Smartphones auch weltweit Radioangebote genutzt werden.

  • Sonderwerbeformen
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    Sonderwerbeformen

    Sonderwerbeformen zeichnen sich dadurch aus, dass sie nicht den Merkmalen klassischer Spots entsprechen. Sie unterscheiden sich klar in der Art der Platzierung, durch den Inhalt oder das Format, bzw. die Form der Kreation.

  • Soundlogo
  • Soundlogo-Check
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    Soundlogo-Check

    Der Soundlogo-Check ist ein standardisiertes Instrument zur Überprüfung von auditiven Soundlogos, Jingles und Tonsequenzen einer Marke, bzw. eines Unternehmens: hinsichtlich von Bekanntheit, Gefallen und der eindeutigen Zuordnung zu einer entsprechenden Marke oder einem Unternehmen. Der Soundlogo-Check überprüft, inwieweit bei den Verbrauchern - neben bekannten optischen Firmensignets - auch eindeutig identifizierbare Soundlogos für die Radiowerbung existieren. Der Check wird von RMS in Kooperation mit dem Institut TNS Infratest durchgeführt.

  • Sponsoring
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    Sponsoring

    Beim Sponsoring werden bestimmte Programmrubriken von einem Werbungtreibenden präsentiert. Das können Wetter- oder Verkehrsmeldungen sein, Musikstrecken oder die populärsten Radiosendungen Deutschlands: die Morningshows. Die Nennung der Sponsoren erfolgt im Intro und/oder im Outro und umfasst für gewöhnlich den Markennamen in Kombination mit einem Claim.

    Beispiel anhören

    Synonyme: Programmsponsoring, Titelsponsoring

  • Spotbarometer
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    Spotbarometer

    Die Effizienz von 20 aktuellen Radiokampagnen wird monatlich mit dem IMAS PsychoMeter gemessen. Die Ergebnisse werden im Spotbarometer veröffentlicht. Die ermittelte Effizienz wird als Indexwert dargestellt. Je höher der Indexwert, desto effizienter der Werbespot.

  • Stammhörer
    X

    Stammhörer

    Stammhörer bezeichnet einen Wert auf Basis der Hörer-gestern-Daten. Der Stammhörer wird nach der Häufigkeit definiert, mit der er einen Sender werktags (Montag bis Samstag) einschaltet. Als Stammhörer gilt, wer an vier bis sechs Werktagen denselben Sender hört.

  • Station ID
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    Station ID

    Die Stationskennung eines Senders nennt man Station ID. Ein fester Bestandteil ist das Audiologo des Senders sowie der Senderclaim. Die Station ID wird eingesetzt, um den Sender von der Konkurrenz abzugrenzen und die Widererkennbarkeit zu erhöhen.

    Beispiel anhören
  • Station Voice
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    Station Voice

    Die Stimme, die fast alle produzierten Elemente spricht, um dem Sender ein einheitliches und unverwechselbares Klangbild zu verschaffen, ist die sogenannte Station Voice.

  • Stationär
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    Stationär

    Audioinhalte werden stationär genutzt, wenn die Übertragungsgeräte nicht mobil sind. Im UKW-Bereich gehören dazu Musikanlagen, beim Webradio WLAN-Radios und Docking-Stations. Webradiokampagnen können gezielt eingesetzt, also wahlweise nur an stationäre oder mobile Endgeräte ausgeliefert werden.

  • Stichprobe
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    Stichprobe

    In Untersuchungen der Markt- und Mediaforschung wird mit Stichproben gearbeitet. Bezeichnet wird damit eine gezielte Auswahl von Personen oder Haushalten, die repräsentativ für die Grundgesamtheit steht.

  • Stream
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    Stream

    Eine kontinuierliche Übertragung von Datenpaketen über IP-Verbindungen bezeichnet man als Stream. Das gilt sowohl für digitale Video- als auch für Audioinhalte. Die drei meistgenutzten Streamformate für Audio sind: WMA, AAC, MP3.

    Synonyme: Streamformat

  • Streamstart
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    Streamstart

    Ein Streamstart, auch Playcount genannt, bezeichnet das vom Nutzer initiierte Starten einer Streamverbindung (Audio oder Video) über ein IP-fähiges Endgerät: ob WLAN Radio, Browser, Smartphone-App oder Smart TV. Der Streamstart entspricht dem Aufrufen einer klassischen Website im Netz.

    Synonyme: Request, Playcount

  • Streuplan
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    Streuplan

    Eine Übersicht die zeigt, wie sich die Radiospots einer Kampagne im Verlauf eines Planungszeitraums Tag für Tag auf die Stunden verteilt.

  • Streuverlust
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    Streuverlust

    Kontakte, die bei Personen erzielt werden, die nicht der definierten Mediazielgruppe angehören, weil sie beispielsweise außerhalb des Zielgebiets wohnen oder nicht der Zielgruppe entsprechen, werden als Streuverlust bezeichnet.

    Synonyme: Fehlstreuung

  • Super Banner
    X

    Super Banner

    Das Super Banner ist ein klassisches Display-Werbemittel. Es ist besonders breit und meistens am oberen Bildschirmrand einer Website platziert. Von den unterschiedlichen Bannergrößen ist das Super Banner mit 728 x 90 Pixeln das meistgenutzte.

T

  • Tabellierung
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    Tabellierung

    Die Tabellierung oder Kreuztabelle erlaubt die Auswertung von Daten in einer knappen, übersichtlichen Form. In der Kreuztabelle ist beispielsweise die Soziodemografie der Bevölkerung auswertbar. Die Bundesländer stehen dabei nebeneinander im Kopf der Tabelle, im Seitenteil sind die entsprechenden unterschiedlichen Merkmale verzeichnet.

    Synonyme: Kreuztabelle

  • Tablet
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    Tablet

    Tablet-Computer sind flache und tragbare Computer, die mit Touchscreens ausgestattet und größer als Smartphones sind. Anhand mobiler oder stationärer Netzwerke sind Tablets mit dem Internet verbunden und können über Radio-Apps auch weltweit digitale Audioangebote wiedergeben.

  • Tagesablaufschema
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    Tagesablaufschema

    Das Herzstück der ma Interviews ist das Tagesablaufschema. In Viertelstundenschritten gibt der Befragte Auskunft über seine Tätigkeiten am Vortag. Dazu gehört auch das Mediennutzungsverhalten. Der Interviewte listet im exakten zeitlichen Ablauf auf, welche Medien er wann und wie lange genutzt hat. Aus diesen Angaben werden dann die Wahrscheinlichkeiten der Mediennutzung (p-Werte) gebildet.

  • Tagesreichweite
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    Tagesreichweite

    Die Tagesreichweite ist eine Kennzahl aus den Hörer-gestern-Daten der ma Radio. Sie gibt die kumulierte Nettoreichweite von Sendern und Kombination an: aus dem Zeitintervall 5.00 – 24.00 Uhr. Das Äquivalent im pWerte-Datenbestand ist der Hörer pro Tag.

  • Tandem-Spot
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    Tandem-Spot

    Ein Tandem-Spot besteht aus zwei inhaltlich zusammengehörenden Elementen innerhalb eines Werbeblocks, die durch mindestens einen Fremdspot voneinander getrennt sind. Tandem-Spots setzen sich zusammen aus Hauptspot und einem nachfolgenden Reminder.

  • Targeting
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    Targeting

    Targeting bezeichnet das gezielte Ausliefern von Werbemitteln: an ein Endgerät, das bestimmte Merkmale wie die GEO-Position oder einen Gerätetyp aufweist, oder an einen Nutzer, dessen soziodemografische Daten verfügbar sind. Anhand des Targetings können die Zielgruppen effizienter angesprochen und somit die Streuverluste einer Kampagne reduziert werden.

  • Tausend-Hörer-Preis
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    Tausend-Hörer-Preis

    Der Tausend-Hörer-Peis, kurz THP ist eine Kennzahl aus der Radioplanung. Der THP gibt an, was es kostet, 1.000 unterschiedliche Hörer eines Senders zu erreichen. Die Formel: Kosten einer Radiokampagne geteilt durch Nettoreichweite in Tsd. Mal 1.000 = THP.

    Synonyme: THP, Tausend-Nutzer-Preis, TNP

  • Tausend-Kontakt-Preis
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    Tausend-Kontakt-Preis

    Der Tausend-Kontakt-Preis, kurz TKP ist eine Kennzahl aus der Radioplanung. Der TKP belegt die Kosten für 1.000 Kontakte und wird zur Beurteilung des Preis-Leistungs-Verhältnisses einer Radiokampagne oder eines Senders herangezogen. Je geringer der TKP, desto wirtschaftlicher die Kampagne, bzw. der Sender. Die Formel: Schaltkosten in Euro geteilt durch Kontakte (absolut) = TKP.

    Synonyme: TKP

  • Teaser
    X

    Teaser

    Ein Teaser – abgeleitet von „to tease“ = „vorantreiben“ – ist die Bezeichnung für eine live moderierte oder produzierte Vorankündigung. Sinn und Zweck eines Teasers ist es, den Hörer zum Dranbleiben oder Wiedereinschalten zu animieren.

    Beispiel anhören
  • Teaser Ad
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    Teaser Ad

    Als Teaser Ad bezeichnet man ein verkleinertes Online-Display-Werbemittel, das per Klick zu näheren Informationen über ein beworbenes Produkt oder eine Gewinnspielaktion führt, bzw. automatisch auf eine Microsite weiterleitet. Hierzu werden Teaser Ads möglichst aufmerksamkeitsstark platziert, auf Radio-Websites meist auf der Startseite.

  • Teilfrequenzen
    X

    Teilfrequenzen

    Die meisten landesweiten Radioprogramme bieten Teilfrequenzen ihrer Gesamtbelegung an. Der Vorteil einer Belegung von ist die Abdeckung von kleineren Gebieten: ohne Streuverluste und zugleich mit klarer Kostenersparnis. Angeboten werden Teilfrequenzen überwiegend in Ostdeutschland, Schleswig-Holstein, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg.

  • Tracking
    X

    Tracking

    Bei der Online-Marktforschung kann das Surfverhalten von Nutzern mit dem sogenannten Tracking detailgenau analysiert werden. Zugleich lässt sich so auch ein Zusammenhang zu vorherigen Online-Werbemittel-Kontakten herstellen. Für die Analyse ist ein Panel notwendig. Tracking kann somit auch für Online-Audio-Kampagnen genutzt werden.

  • Trailer
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    Trailer

    Aufwändig produzierte Werbespots eines Senders, die auf wichtige Programm-Events hinweisen, nennt man Trailer. Beworben werden auf diese Weise primär Promotions, Konzerte und sämtliche Veranstaltungen.

    Beispiel anhören

U

  • UC: Urban Contemporary
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    UC: Urban Contemporary

    Kernzielgruppe: 18-34 Jahre, jung, konsumfreudig, trendorientiert.Im Fokus stehen rhythmusorientierte, „Black Music“-Titel von Lovesongs bis Discomusik und House. Dazu stets gutgelaunte Moderation, oft von DJs. Nachrichten sind eher unbedeutend, dafür eher Trendberichte und Szeneinformationen plus viele Promotions und Verlosungen.
    Variationen von UC: Dance, Black Music, Soul/Funk.

  • Umfeld
    X

    Umfeld

    Die inhaltliche Umgebung, in die eine Werbeform eingebunden wird, nennt man Umfeld. Dies kann ein Serviceblock sein oder auch eine Musikstrecke.

  • UMTS
    X

    UMTS

    UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) bezeichnet den Mobilfunkstandard der dritten Generation. UMTS ermöglicht deutlich höhere Datenübertragungsraten (bis zu 42 Mbit/s mit HSPA+) als mit dem Mobilfunkstandard der zweiten Generation 2G, dem GSM-Standard (bis zu 220 Kbit/s bei EDGE und max. 55 Kbit/s bei GPRS), möglich sind. Noch höhere Übertragungsraten werden mit LTE generiert.

    Synonyme: 3G

  • Ungewichtete Fälle
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    Ungewichtete Fälle

    Die Anzahl der für eine Untersuchung geführten Interviews, bzw. Fälle vor der Gewichtung bezeichnet man als Ungewichtete Fälle.

  • Unique User
    X

    Unique User

    Der Unique User beschreibt die Anzahl der Personen, die in einem bestimmten Zeitraum Kontakt mit einem Werbeträger oder mit einzelnen Belegungseinheiten hatten. Der Unique User ist somit die Grundlage für Reichweiten und Strukturen von Online-Werbeträgern und hat Einfluss bei der Mediaplanung dieser Angebote. Ermittelt werden die Unique User im Rahmen der AGOF internet facts und für mobile Angebote durch die AGOF mobile facts.

  • URL
    X

    URL

    Ein Uniform Resource Locator, kurz URL identifiziert und lokalisiert eine Website: über die verwendete Zugriffsmethode wie das Netzwerkprotokoll HTTP oder FTP und den Ort der Ressource im Computernetzwerk. Die Eingabe der URL www.rms.de lenkt den Browser und damit den Nutzer durch das Netz auf den entsprechenden Server, auf dem die Website liegt. So muss sich der Nutzer nicht die IP-Adresse des Servers merken, um die Seite aufzurufen.

  • User Generated Radio
    X

    User Generated Radio

    Mitmach-Radio-Plattformen umfassen eine Vielzahl von meist kleinen Sendern, die von den Nutzern selbst kreiert werden. Diese Plattformen ermöglichen virtuellen und physischen Communities einen eigenen Audiokanal. Dank User Generated Radio entstehen neue Formen des Radios - rund um Events, DJs, Fanclubs und soziale Netzwerke.

V

  • Validität
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    Validität

    Validität ist ein Maß für die inhaltliche Gültigkeit einer Untersuchung. Ein hoher Grad an Validität belegt, dass in der Untersuchung tatsächlich das gemessen wurde, was gemessen werden sollte. Das bedeutet: Mithilfe der eingesetzten Messinstrumente konnten auf Basis der Fragestellung sinnvolle Ergebnisse erzielt werden.

  • Verbrauchs- und Medienanalyse (VuMA)
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    Verbrauchs- und Medienanalyse (VuMA)

    Die Verbrauchs- und Medienanalyse, kurz VuMA ist die wichtigste Markt-Media-Studie für die Mediaplanung mit Konsumzielgruppen in Radio und TV. Sämtliche Auswertungen, die über die reine Soziodemographie hinausgehen, werden mit der VuMA erstellt. Die zweimal im Jahr erscheinende Studie liefert umfangreiche Daten zum Konsum: Aus den 250 Produktfamilien sind hier rund 1.000 Marken abgebildet. In Kombination mit den enthaltenen Sinus-Milieus sind auch psychografische Konsumtypen auswertbar. Diese sind anhand von Einstellungen und Lebensstil klar definiert.

  • Verpackung
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    Verpackung

    Die Verpackung ist ein produziertes Element, das am Anfang und am Ende eines gesprochenen Wortbeitrags gespielt wird und so die Möglichkeit bietet, einen Kunden mit seinem Produkt oder dessen Marke zu integrieren.

    Synonyme: Intro plus Outro

  • Verweildauer
    X

    Verweildauer

    Die Verweildauer ist eine Kennzahl aus den Hörer-gestern-Daten der ma Radio. Sie gibt an, wie lange die Hörer eines Programms durchschnittlich ihren Sender hören. In die Berechnung der Verweildauer fließen - im Gegensatz zur Hördauer - nur die Befragten ein, die den Sender tatsächlich gehört haben. Eine hohe Verweildauer bedeutet eine sehr gute Bindung der Hörer an den Sender. Die Formel: Summe der gehörten Viertelstunden geteilt durch Gesamtanzahl Hörer = Verweildauer.

  • Video Ad
    X

    Video Ad

    Als Video Ad bezeichnet man einen audiovisuellen Spot, der dem Nutzer zu einem bestimmten Zeitpunkt oder nach einer bestimmten Aktion - wie dem Öffnen einer Website - ausgespielt wird.

  • Visual Transfer
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    Visual Transfer

    Die Übertragung und Reaktivierung visueller Eindrücke von einem auf ein anderes Werbemittel nennt man Visual Transfer. Dies geschieht beispielsweise, wenn akustische Merkmale eines TV-Spots - wie Hintergrundmusik oder Soundlogo - in einem Radiospot aufgegriffen werden. Automatisch werden dadurch die Bilder des TV-Spots im Kopf des Hörers wieder aktiviert.

  • VPRT
    X

    VPRT

    Verband privater Rundfunk und Telekommunikation e.V., kurz VPRT ist eine Interessenvertretung der privaten Funk- und Fernsehsender mit Firmensitz in Bonn.

W

  • Wallpaper
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    Wallpaper

    Mit dem Wallpaper wird eine ganze Website von einer Marke, bzw. einer Kampagne geprägt. Der obere und der rechte Bildschirmrand werden zusammenhängend gestaltet. So entsteht eine Einheit, die den redaktionellen Inhalt umrahmt. Um das Wallpaper noch stärker hervorzuheben, wird zudem oftmals noch der Motivhintergrund markenrelevant eingefärbt.

  • Webradio
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    Webradio

    Webradio ist ein Sammelbegriff für alle Audio- und Rundfunkprogramme, die online über den Medienkanal Internet verbreitet werden.

    Synonyme: Online-Audio

  • Webradio Manager
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    Webradio Manager

    Ein Online-Tool, mit dem Kampagnen im RMS Netzwerk schnell und komfortabel geplant und kalkuliert werden können, ist der Webradio Manager. Die Kombination von einfacher Handhabung und monatlich aktueller Leistungswerte schafft eine hohe Relevanz für die Planungspraxis der Mediaplaner. Den Webradio Manager finden Sie hier - ohne Zugangsdaten und kostenlos.

  • Webradio-Werbung
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    Webradio-Werbung

    Im Webradio können Zielgruppen breit bis sehr spitz angesprochen werden. Hierzu stehen unterschiedliche audio- und audiovisuelle Werbeformen zur Verfügung. Am häufigsten eingesetzt werden Pre-Stream und In-Stream Audio Ads. Darüber hinaus können auf den Websites der Webradioanbieter Display-Werbeformen stationär als auch mobil geschaltet werden: ob Banner, Skyscraper oder Wallpaper. Besonders hohe Response-Werte erreicht die crossmediale Kombination Audio+Display Ad. Die Auslieferung von Webradio-Werbung erfolgt über AdServer. Dank des umfangreichen AdManagements können Kampagnen regelmäßig optimiert werden. Im Anschluss an die geschaltete Kampagne erhält der Kunde ein Reporting und die Abrechnung über die tatsächlich generierten Werbemittelkontakte.

  • Weitester Hörerkreis
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    Weitester Hörerkreis

    Alle Personen, die im ma Interview angeben, einen oder mehrere Sender in den letzten 14 Tagen gehört zu haben, bilden den Weitesten Hörerkreis, kurz WHK dieses Senders. Der WHK ist die größte Hörerschaft eines Senders.

    Synonyme: WHK

  • Welle
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    Welle

    Eine Welle bezeichnet den Zeitraum, in dem die Feldarbeit einer Untersuchung durchgeführt wird. Der Untersuchungsverlauf in mehreren Wellen hat den Zweck, mögliche - beispielsweise durch saisonale Schwankungen hervorgerufene - ungewöhnliche Verhaltensweisen der Befragten auszugleichen. In den Datenbestand der ma Radio fließen die Ergebnisse aus zwei Befragungswellen ein: aus der Frühjahrs- und Herbstwelle.

    Synonyme: Befragungswelle

  • Werbeblock
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    Werbeblock

    Sobald mehrere Werbespots in einem Werbeblock zusammengefasst und ausgestrahlt werden, spricht man von einem Werbeblock. Früher war die Ausstrahlung von Werbespots ausschließlich in Werbeblöcken üblich. Gegenwärtig können problemlos auch Single-Spots und andere Spotvarianten außerhalb von Werbeblöcken platziert werden.

  • Werbedruck
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    Werbedruck

    Das messbare Ergebnis aller Werbeaktivitäten für ein Produkt bezeichnet man als Werbedruck. Dieser wird in Gross Rating Points, kurz GPR ausgedrückt. Welcher Werbedruck individuell notwendig ist, um die relevante Wirkung zu erzielen, hängt zum einen von den eigenen Aktivitäten ab, zum anderen auch von den Aktivitäten des Wettbewerbs.

  • Werbeerinnerung
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    Werbeerinnerung

    Die Werbeerinnerung gibt den Anteil (in %) der Personen einer Zielgruppe an, die sich an Werbung für eine Marke oder Produkt erinnern. Ermittelt wird diese Erinnerung durch eine Erhebung. Unterschieden wird die aktive  (= ungestützte oder spontane) Werbeerinnerung, d.h. ohne Vorlage der Marke oder des Produkts und die passive (= gestützte) Werbeerinnerung beispielsweise Markennennung oder Vorlage.

  • Werbemittel
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    Werbemittel

    Als Werbemittel bezeichnet man alle Formen, in denen Werbung auftreten kann: ob als Radiospot, TV-Spot, als Anzeige, Online-Banner oder als Einblendung.

  • Werbemittelkontakt
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    Werbemittelkontakt

    Die Anzahl der Werbemittelkontakte besagt, wie oft ein Werbemittel im Rahmen einer Kampagne vollständig ausgeliefert werden soll oder wurde. Dank der im Online-Bereich eingesetzten AdServer liegen exakte Werte vor, wie häufig ein Werbemittel an ein Endgerät ausgeliefert wurde. Im Online-Audio-Bereich werden nur Werbemittelkontakte als solche gezählt, bei denen der Spot komplett übertragen wurde.

  • Werbemittelkontakt (-chance)
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    Werbemittelkontakt (-chance)

    Der Werbemittelkontakt ist die Größe, die angibt, wie viele Nutzer eines Mediums mit einem konkreten Werbemittel Kontakt hatten.
    Beim Radio bezieht sich dieser Wert auf die Hörer einer Viertelstunde. Genauer gesagt: auf den Kontakt mit einer durchschnittlichen Viertelstunde pro Stunde, in der Werbung geschaltet wird.

    Synonyme: WMK

  • Werbetracking
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    Werbetracking

    Ein Werbetracking ist ein Forschungsansatz zum Überprüfen von Radiokampagnen und anderen Werbeaktivitäten. Im Fokus stehen die Veränderungen im Hinblick auf relevante Werbewirkungsparameter wie Markenbekanntheit, Werbeerinnerung, Kaufbereitschaft. Für diese Form der Überprüfung erfolgt eine repräsentativ angelegte Erhebung - in zwei oder mehreren Erhebungswellen.

  • Werbeträger
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    Werbeträger

    Alle Kanäle, über die Werbung ausgestrahlt werden kann, ob Radiosender, TV-Sender, Zeitschrift oder Website sind sogenannte Werbeträger.

  • Werbeträgerforschung
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    Werbeträgerforschung

    Im Rahmen der Werbeträgerforschung werden Mediennutzerschaften rund um Hörer, Leser, Seher erhoben. Die Studien der Werbeträgerforschung geben Auskunft über die Reichweiten von Medien, die Zusammensetzung der Nutzerschaft und die Kontakthäufigkeit der Nutzer. Eine klassische Studie für die Werbeträgerforschung ist die ma Radio.

  • Werbeträgerkontakt (-chance)
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    Werbeträgerkontakt (-chance)

    Die Nutzung eines einzelnen Werbeträgers durch eine Person, nennt man Kontakt. Ein Kriterium für die Beurteilung der Leistungen eines Mediaplans ist beispielsweise die Gesamtzahl der damit erreichten Kontakte. Beim Radio bezieht sich das auf die Hörer pro Stunde. Genauer gesagt: auf den Kontakt mit mind. einer Viertelstunde pro Stunde, in der Werbung geschaltet wird.

    Synonyme: WTK

  • Werbewirkung
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    Werbewirkung

    Werbewirkung bezeichnet die Aktivierung und Wirkung von Werbung auf individuelle Einstellungen und Verhaltensweisen der Zielgruppe. Dabei ist Werbewirkung abhängig von einer Vielzahl verschiedener Einflussfaktoren, die alle auch miteinander interagieren können. Vor diesem Hintergrund betrachten die in der Medien- und Werbewirkungsforschung eingesetzten Instrumente und Modelle jeweils unterschiedliche Ausschnitte aus dem Wirkungsgeflecht. Heute gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Tools mit denen verschiedene Werbewirkungen nachgewiesen werden können, das reicht von dem Nachweis, dass Werbung Veränderungen auf kognitive Werbewirkungsparameter wie Markenbekanntheit, Image, Sympathie, Kaufabsicht oder Werbeerinnerung bewirkt, Werbung zu Visits auf einer Homepage führt, die Besuchsfrequenz im Hanel gesteigert wird oder auch ein konkreter Kaufakt generiert wird.

  • Wirksame Reichweite
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    Wirksame Reichweite

    Hörer, die mit einer definierten Mindestkontaktzahl erreicht werden, bezeichnet man als Wirksame Reichweite. Die Definition der wirksamen Kontaktdosis richtet sich nach Ergebnissen aus der Marktforschung: Wird eine Werbebotschaft erst nach vier Kontakten oder mehr von der Zielgruppe aufgenommen, bezieht sich die wirksame Reichweite nur auf die Personen, die vier und mehr Kontakte erhalten.

  • WLAN-Radio
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    WLAN-Radio

    Ein Radiogerät, das neben der UKW-Empfangsmöglichkeit zusätzlich - oder ausschließlich - IP-Daten empfängt und so Online-Audio-Angebote hörbar macht, nennt man WLAN Radio.

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  • Zentralausschuss der Werbewirtschaft
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    Zentralausschuss der Werbewirtschaft

    Der Zentralausschuss der Werbewirtschaft, kurz ZAW ist eine Arbeitsgemeinschaft von Organisationen, die sich mit Wirtschaftswerbung beschäftigt. Der ZAW sorgt neutral für den Interessenausgleich zwischen den Branchen und Gruppierungen der Werbewirtschaft. Zudem stimmt der ZAW die Grundzüge seiner Werbeaußenpolitik mit den 42 Mitgliedsorganisationen ab. Als Sprecher des gesamten Wirtschaftszweiges tritt der ZAW gegenüber Gesetzgeber, Regierung und anderen organisierten Gesellschaftsbereichen auf.

    Synonyme: ZAW

  • Zielgruppe
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    Zielgruppe

    Eine nach demografischen oder anderen Merkmalen definierte Personengruppe, die durch eine Werbemaßnahme angesprochen werden soll, bezeichnet man als Zielgruppe.

  • Zweier-Index
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    Zweier-Index

    In der Mediaplanung wird der Zweier-Index zur Beurteilung von Werbeträgern eingesetzt. Er wird als Indexwert ausgegeben und ergibt sich aus der Summ von Indices Reichweite in Tsd. Plus Tausender-Kontakt-Preis, kurz TKP.