• Audio Insight –

  • Branchenexperten im Interview

  • Mit Audio einen Platz im Relevant Set sichern

Was sind die Kernherausforderungen für das führende lokale Telekommunikationsverzeichnis Das Örtliche? Und welche Rolle kann Audio für die Verbesserung der Business-KPIs spielen? Dirk Schulte von Das Örtliche spricht im Kurzinterview über Ziele und Hintergründe des Businessmodells und den erfolgreichen Einsatz von UKW und Online Audio.

  • Was sind die generellen Zielsetzungen von Das Örtliche? Was macht das Angebot von Das Örtliche besonders?

Menschen miteinander zu verbinden bildet die Hauptkompetenz von Das Örtliche. Dazu zählen sowohl Privatpersonen als auch geschäftliche Kontakte. Die Verlage von Das Örtliche bringen dafür die nötige lokale Expertise mit, die für unsere Nutzer die besten Empfehlungen vor Ort bedeuten.

In einer immer digitaler werdenden Welt liegt die Zielsetzung schon seit einigen Jahren darin, unsere Digitalangebote im mobilen sowie im stationären Web zu stärken. Dass das sehr gut funktioniert, wird uns jeden Monat mit den Nutzerzahlen von dasoertliche.de und unseren Apps bewiesen.

Es geht daher um eine stetige Optimierung unserer Produkte und um den Ausbau unserer Reichweiten. Auf der einen Seite sind das neue Dienste für Nutzer und Inserenten, auf der anderen Seite Maßnahmen, um den Markt auch in Zukunft weiterhin für uns zu gewinnen. Hier kommt mitunter Radio ins Spiel.

  • Warum setzt Das Örtliche auf Audio?

Mit Radio haben wir ein vergleichsweise günstiges Medium, das mit großer Reichweite und hoher Werbeträger-Qualität punkten kann. Wir haben es über die Jahre geschafft, Das Örtliche darüber in den Köpfen der Menschen zu verankern. Dazu müssen wir dauerhaft präsent sein. In unserer schnelllebigen Zeit gewinnt dieser Umstand immer mehr an Bedeutung. Radio sichert uns mit einer hohen Kontaktzahl und einer großen Reichweite diesen Platz im Relevant Set.

  • Und wie sieht das Ganze konkret aus? Wie ist die Audiokampagne angelegt und wie ist das Zusammenspiel mit anderen Medien?

Audio ist in 2015 unser Leitmedium. Das klassische Medium Radio bekommt dabei Unterstützung von digitalen Audiomaßnahmen. Eine parallel zu den Funkwochen angelegte Online- und Mobilkampagne sorgt im Zusammenspiel damit für eine Erhöhung von Netto-, aber auch von Bruttokontakten. Auf diese Weise wird die Audiokampagne über einen visuellen Weg verstärkt, der ohne Medienbruch unmittelbar zu unseren Digitalangeboten führt.

  • Inwiefern war die Das Örtliche-Audiokampagne erfolgreich und zahlte auf die Business-Zielsetzungen ein?

Die Audiokampagne hat stark auf unsere Ziele, Nutzung für Das Örtliche zu erzeugen und die Ö-App bekannter zu machen, eingezahlt. Wir konnten bestehende Nutzer aktivieren und neue Nutzer gewinnen. Ein schönes Beispiel dafür sind die Installationen der App, die im Funkzeitraum im zweistelligen Prozentbereich zugelegt haben. Aber auch der organische Marken-Traffic auf dasoertliche.de hat gewonnen.

  • Stichwort UKWWW: Audio ist die erste Gattung, die gerade eine Konvergenzwährung einführt. Inwiefern ist das für Sie planungsrelevant? Welche Chancen sehen Sie darin für Das Örtliche?

In einer Konvergenzwährung steckt der Reiz, besser planen zu können und damit effizienter zu werben. Die Verbindung von UKW und WWW liegt im Audiobereich sehr nahe, da die klassische und die lineare Mediennutzung längst nicht mehr alleinstehend im Audiobereich sind. Durch Online gibt es neue Nutzungszugänge und Möglichkeiten, die nun im direkten Vergleich gegen und auch zusammen mit UKW antreten können. Allein aus unseren bisherigen Aktivitäten im Webradio ergibt sich hier für uns eine Planungsrelevanz. Ich bin gespannt auf die neuen Möglichkeiten, die sich damit eröffnen.