• Audio Insight –

  • Branchenexperten im Interview

  • IKEA – wie Handelsunternehmen intelligent aktivieren

Wie Audiokampagnen für den Handel erfolgreich eingesetzt werden können, was bei der Kreation zu beachten ist und was Handelskampagnen im Radio erfolgreich macht, erläutert im Interview Verena Harwege, Account Director bei der Agenturgruppe thjnk am Beispiel des Kunden IKEA.


  • 1. Wie sieht die aktuelle Kommunikationsarchitektur bei IKEA aus? Welche Kanäle werden genutzt?

IKEA ist über alle relevanten Touchpoints und Kanäle mit der Zielgruppe im Dialog. Von TV über Out-of-Home, Radio sowie die Website und die sozialen Medien inklusive der eigenen Hej-Community. Eine starke inhaltliche Integration im Mediamix erzeugt ein stringentes und impactstarkes Gesamtbild der Marke.

  • 2. Was sind die Besonderheiten und Stärken von Radio in diesem Mediamix?

Radio ist ein fester Bestandteil jeder Kampagne bei IKEA. Wir nutzen es systematisch und regelmäßig zur Kommunikation der Angebote, weil Radio viele Kunden im richtigen Moment erreicht. Dadurch leistet Radio einen wichtigen Beitrag zur Aktivierung der Kunden.

  • 3. Stichwort Radiokreation: Welche Überlegungen liegen den IKEA-Spots zugrunde?

In der Kreation setzen wir neben starken Branding Elementen wie einem schwedischen Sprecher oder der IKEA typischen Hintergrundmusik auch auf die schwedische Tonalität. Informationen wollen wir charmant und mit einem Augenzwinkern kommunizieren.

  • 4. Warum weicht die Radio-Kampagne zur Katalog-Einführung im Herbst 2015 von dem Kreationsmuster der anderen Kampagnen ab?

Die Radio-Kampagne zur Katalog-Einführung im Herbst 2014 war in der Tat ein spezieller Fall. Und zwar war es der Launch der Schlafzimmer- und Badezimmer-Jahreskampagne. Wir haben dafür die TV-Kampagne ins Radio verlängert. Eine sanfte Tonalität und ein Schlaf- und Badezimmer, welche selber über ihre Besonderheiten kommunizieren, waren dafür charakteristisch.

  • 5. Was sind Ihrer Meinung nach die Erfolgsfaktoren für Handelskampagnen im Radio? Worauf ist zu achten?

Impact ergibt sich meiner Ansicht nach aus Relevanz und Aufmerksamkeit. Lautstärke ist in diesem Kontext nicht zwingend. Der Spot muss zum Hinhören einladen und relevante Informationen mit einer Aktivierung kombinieren.