• Drogeriemarkt Müller:

  • spielend Kunden gewinnen

Das mit Radiowerbung spielend leicht Neukunden gewonnen werden können, bewies der Drogeriemarkt Müller. Der positive Zusatzeffekt: Obwohl im Spot nur Spielwaren beworben wurden, konnte Müller während der Kampagnenlaufzeit vermehrt auch seine klassischen Drogeriemarkt-Artikel verkaufen.

  • Einkaufsspaß ohne Grenzen

Um seine Fachabteilung für Spielwaren bekannter zu machen, schaltete der Drogeriemarkt Müller 2008 eine zweiwöchige Radiokampagne. Und lockte mit 20 Prozent Rabatt auf alle Spielwaren erfolgreich zahlreiche Kunden an. Die Spots liefen in den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Thüringen von Ende November bis Mitte Dezember.

  • Mehr als nur Spielwaren

Erstaunlich war zudem, dass Käufer mit Radiokontakt immerhin 65 Prozent ihres Geldes für klassische Drogeriemarkt-Artikel ausgaben – obwohl der Spot ausschließlich Spielwaren bewarb. In der Gruppe der Käufer ohne Radiokontakt waren es lediglich 53 Prozent. Damit erzeugte der Radioflight erfreuliche Spill-over-Effekte auf das weitere Warenangebot.

  • Radio bindet erfolgreich und gewinnbringend

Dass die Radiokampagne besonders effektiv war und den Abverkauf gestärkt hat, beweist der STROI, der 0,30 Euro pro eingesetzten Radio-Werbeeuro beträgt.
Dabei wurden Käufer in allen Loyalitätsstufen angesprochen. Besonders positiv war, dass über die Radiowerbekampagne auch neue Käufer dazugewonnen werden konnten.

Mit Radio verkauft Müller nicht nur mehr Spielwaren, sondern steigert allgemein seinen Umsatz – und das auch bei Neukunden.

Die GfK-Gruppe, Nürnberg, hat die Radiokampagne hinsichtlich ihrer Effizienz mit Hilfe des GfK ConsumerScan untersucht. Die Untersuchung zeigt: Der Werbeflight war für den Drogeriemarkt ein voller Erfolg. Während der Anteil der kaufenden Haushalte in der Gruppe ohne Radiokontakt nur bei 5,7 Prozent lag, erhöhte er sich in der Gruppe mit Radiokontakt auf 6,6 Prozent. Auf die Gesamtbevölkerung in Deutschland hochgerechnet macht das ein sattes Plus von über 180.000 Haushalten.