• Spot Sensation Check

Der Spot Sensation Check von RMS und dem Monheimer Institut analysiert, inwieweit Radiospots Bilderwelten in den Köpfen der Hörer erzeugen können. Im Mittelpunkt dieser Analyse, deren Vorgänger der Visual CommunicationScan von RMS ist, steht die Frage, ob Radiospots oder die Tonspuren von TV-Spots in der Lage sind, bei Radiohörern mentale Bilder wachzurufen bzw. visuell-emotionale Assoziationen zu erzeugen.

Wie das konkret aussieht, zeigen wir Ihnen anhand verschiedener Praxisbeispiele.
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  • Radiowerbung erzeugt Bilder im Kopf

In strukturierten Face-to-Face-Interviews werden in regelmäßigen Abständen jeweils 100 Personen mittels der kognitionspsychologischen Laddering-Technik nach ihren Assoziationen beim Hören der Spots bzw. Tonspuren befragt. Den Befragten werden dabei verschiedene Radiospots bzw. TV-Tonspuren vorgespielt. Alle Probanden geben zunächst ihre Primärassoziationen und danach in mehreren Runden ihre Folgeassoziationen an.
Auf diese Weise kann gezeigt werden, welche vielfältigen Reaktionen Radio hervorrufen kann und welche Bilderwelten in den Köpfen der Hörer aufgebaut werden: vom visuellen Transfer zum TV-Spot über geschmackliche und situationsspezifische Reize bis hin zu individuellen Bilderwelten.

Ob mit oder ohne direkten Bezug zu einer TV-Werbung – alle untersuchten Radiospots führten dem Hörer das beworbene Produkt „vor Augen“ und weckten zum Teil sogar geschmackliche und situationsspezifische Reize. Die Radiospots waren nicht nur dazu in der Lage, einen visuellen Transfer zum TV-Spot zu leisten, sondern konnten auch eigenständig individuelle Bildwelten hervorrufen. Darüber hinaus wurde ein positiver Einfluss der Bildwelten auf die Wirksamkeit der Spots und die Akzeptanz der beworbenen Produkte nachgewiesen – und dadurch einmal mehr der Nachweis geführt, dass Radiowerbung bei der strategischen Markenführung erfolgreich ist.