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Modelling 

In der Werbewirkungsforschung gibt es unterschiedlichste Ansätze, mit denen Radiokampagnen hinsichtlich ihrer Wirkung untersucht werden können.

Als Modellings werden ökonometrische Modellansätze bezeichnet. Hierbei sollen die erklärenden Variablen (z.B. Umsatz, Absatz, Werbeerinnerung) durch den Beitrag verschiedener anderer Variablen (z.B. Werbeausgaben für Radiowerbung, Distribution, Preisveränderungen) im Zeitablauf erklärt werden. Insbesondere der Zusammenhang zwischen Werbeaufwendungen und Markterfolg kann mit diesem Verfahren untersucht werden.

RMS überprüft im Rahmen solcher zeitreihenorientierten ökonometrischen Modellansätze den Einfluss von Radiowerbung auf die Umsatz- oder Absatzentwicklung für einzelne Produkte oder auch Produktgruppen. Für die zu erklärende Variable werden Daten auf aggregierter Wochenbasis über einen langen Zeitraum (idealerweise mindestens drei Jahre) benötigt. Diese können aus unterschiedlichen Datenquellen stammen. Verwendbar sind Absatz- oder Umsatzdaten aus Handels- oder Haushaltspanels. Auch Daten aus umfassenden Trackingstudien können in Modellings analysiert werden.

Die Analyseergebnisse zeigen auf, wie der betrachtete Parameter (Umsatz oder Absatz des Produktes) durch verschiedene Einflussgrößen wie z.B. durch die eingesetzten Werbeausgaben im Medium Radio beeinflusst wird.

In solchen Modellings lassen sich auch verschiedene Szenarien (wie unterschiedliche Größenordnungen der Mediabudgets oder verschiedene Mediashares) simulieren. Solche Ansätze ermöglichen es, verschiedene Planungsvarianten rechnerisch miteinander zu vergleichen und somit die Mediastrategie zu optimieren.